vergrößernverkleinern
Z100's Jingle Ball 2006
Hulk Hogan mit seiner Tochter Brooke © Getty Images

Hulk Hogan hat sich erstmals über den Vorfall geäußert, der zu seiner Vertragsauflösung bei der WWE geführt hat.

"Vor acht Jahren habe ich abstoßende Dinge während einer Diskussion gesagt. Es gibt keine Entschuldigung für diese Aussagen. Ich hätte diese Aussagen niemals tätigen dürfen und ich entschuldige mich dafür", erklärte Hogan dem US-Magazin People.

"Ich bin nicht so, wie mich diese Aussagen erscheinen lassen. Ich glaube daran, dass jede Person auf der Welt wichtig ist und nicht unterschiedlich beurteilt werden soll, was Rasse, Geschlecht, Orientierung, Glauben oder Ähnliches betrifft", sagte er. "Ich bin von mir enttäuscht, weil ich eine Sprache benutzt habe, die nicht mit meiner eigenen Überzeugung übereinstimmt."

US-Medienberichten zufolge war der 61-Jährige bei einer rassistischen Tirade erwischt worden: Der National Enquirer und Radar Online zitieren gröbste Ausfälle, die angeblich auf Band mitgeschnitten sind.

Die WWE, das weltgrößte Schaukampfunternehmen, hat noch bevor der Bericht veröffentlicht wurde, die Konsequenzen gezogen, den Hulkster gefeuert und sich radikal von ihm distanziert. Auch sein Hall-of-Fame-Eintrag sowie alle Bilder auf der Homepage der WWE wurden entfernt.

Mittlerweile hat auch die Konkurrenz-Organisation TNA Impact Wrestling, für die er bis 2013 arbeitete, sein Profil auf deren Homepage entfernt.

Wie sein Anwalt David Houston bekannt gab, ist Hogan von seinem Vertrag zurückgetreten, weil er die Organisation und seine Familie nicht in den Skandal hineinziehen wollte.

Die WWE blieb hingegen bei ihrer Version, dass der Vertrag mit Terry Bollea (a.k.a. Hulk Hogan) aufgelöst wurde.

Der Enthüllungsbericht stützt sich auf ein Sex-Video, in dem Hogan sich bei einem Gespräch mit seiner Ex-Partnerin Heather Clem in üblen und rassistischen Worten über das Privatleben seiner Tochter Brooke ausgelassen haben soll.

Brooke, die als Sängerin arbeitet, hat ihren Vater derweil verteidigt.

"Falls ihr den Vater kennt, den ich kenne, wäre euch sein weiches Herz bekannt", schrieb sie in einem Gedicht auf Facebook. "Er wollte seine Fans und Familie niemals verletzen. Falls ihr meinen Vater kennen würdet, wüsstet ihr, wie hart er gekämpft hat…und wie dieser Kampf allen Menschen ein Lächeln gebracht hat, egal ob hell oder dunkel."

Dazu veröffentlichte sie eine Collage von Hogans Karriere sowie ein Foto, das sie mit ihrem Vater zeigt.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel