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Ronda Rousey gewann ihren letzten WM-Kampf in 34 Sekunden
Ronda Rousey gewann ihren letzten WM-Kampf in 34 Sekunden © Getty Images

UFC-Weltmeisterin Ronda Rousey will ihre Fehde mit Box-Champ Floyd Mayweather im Käfig fortsetzen. Sie ist sicher: In einem "Kampf ohne Regeln" würde sie gewinnen.

Ronda Rousey, UFC-Weltmeisterin im Bantamgewicht, würde sich einen Kampf gegen Box-Weltmeister Floyd Mayweather zutrauen - unter bestimmten Voraussetzungen glaubt sie sogar an einen Sieg.

"Floyd ist einer der besten Boxer aller Zeiten. In einem Box-Kampf würde er mich sicher schlagen", sagte Rousey in einem Fan-Chat.

Aber: "In einem Kampf ohne Regeln würde ich gegen jeden gewinnen", erklärte die 28-Jährige selbstbewusst. "Boxen ist eine nette Wissenschaft mit strengen Regeln, die ich sehr respektiere. Aber auf die Frage nach einem Kampf ohne Regeln ist das meine ehrliche Antwort."

"Ich weiß nicht, wer er ist"

Rousey und Mayweather haben eine Vorgeschichte: Der reichste Sportler der Welt war vor einem Jahr nach seiner Meinung über die Kämpferin und Schauspielerin gefragt worden und hatte geantwortet: "Ich weiß nicht, wer er ist."

Danach waren beide für den ESPY-Award in der Kategorie "Bester Fighter" nominiert: Rousey und "Money" Mayweather, Gewinner des "Kampf des Jahrhunderts" gegen Manny Pacquiao.

Doch den Preis nahm die 28-Jährige mit nach Hause und holte danach zum Gegenschlag gegen Mayweather aus.

In Anspielung auf Mayweathers Vorgeschichte mit häuslicher Gewalt, sagte sie: "Ich frage mich, wie es sich für Floyd anfühlt, einmal selbst von einer Frau geschlagen zu werden."

Ein Fight von unvorstellbarem Wert

"Money" Mayweather, dessen Jahrhundertkampf gegen Manny Pacquiao im Mai den Beiden rund 250 Millionen Dollar brachte, gab sich daraufhin ungerührt: "Ich habe noch keinen MMA-Kämpfer gesehen, und auch keinen anderen Boxer, der in 36 Minuten über 300 Millionen Dollar kassiert. Wenn sie das schafft, kann sie mich anrufen."

Sollte der Fight Rousey vs Mayweather tatsächlich steigen, könnte die Mixed-Martial-Arts-Ikone in diese Spähren aufsteigen.

Zwar glaubt die Washington Post, dass eine Legion Gründe dagegen spreche - unter anderem hatte Rousey betont, sie könne "unter keinen Umständen dulden, dass ein Mann eine Frau schlage".

UFC setzt auf vorzeitigen Rousey-Sieg

Doch Mayweather ist als einer der geschäftstüchtigsten Sportler der Welt bekannt - und Abenteuern außerhalb des Boxens nicht abgeneigt.

2008 stieg er bei Wrestlemania gegen den 2,13 Meter langen und rund 200 Kilo schweren Big Show in den Ring - ebenfalls ohne Ringen. Und gewann, da er einen Schlagring benutzte.

Doch sein einstiges Knockout-Opfer Victor Ortiz gibt Mayweather im Käfig keine Chance: "Ein Boxer kann nicht in den Oktagon steigen und MMA-Fightern mit Boxtechniken beikommen. Zu glauben, Floyd hätte eine Chance bei einem UFC-Event gegen Ronda... nein!"

Diese Meinung vertritt übrigens auch der Verband UFC. Nach Mayweathers jüngster Provokation postete er ein Video mit Highlights von Rousey - und dem Hashtag #SheDontNeed12Rounds ("Sie braucht keine zwölf Runden").

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