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Britta Heidemann wurde 2008 Olympiasiegerin in Peking © Getty Images

Deutschlands Fecht-Star Britta Heidemann will von der Planche in den Olymp: Die 32-Jährige strebt im kommenden Jahr bei den Sommerspielen in Rio einen Sitz in der Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) an. Dies teilte Walter Schneeloch, Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), anlässlich eines Mediengesprächs in Düsseldorf mit.

Heidemanns Karriere ist eng mit Olympia verbunden. 2004 holte sie dem deutschen Degenteam Silber, 2008 wurde sie in Peking Olympiasiegerin und legte 2012 in London noch einmal Silber im Einzel nach.

Die gebürtige Kölnerin, die für den TSV Bayer Leverkusen startet, genießt nicht zuletzt wegen ihrer guten Kontakte zu China ein hohes Ansehen.

Heidemann spricht fließend chinesisch, sie hielt sich längere Zeit im Reich der Mitte auf.

Zum deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach hat sie einen guten Draht. Bach, selbst 1976 Fecht-Olympiasieger, hatte seine IOC-Karriere auch in der Athletenkommission begonnen.

Heidemann könnte in der Kommission Nachfolgerin von Claudia Bokel werden, die nach acht Jahren gemäß der Regeln ausscheiden muss. Bokel leitet die Athletenkommission seit Olympia in London.

Ob es für Heidemann zu einem fließenden Wechsel vom Sport in die Sportpolitik kommt, ist noch fraglich, denn aktuell ist sie noch nicht für Olympia in Rio qualifiziert.

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