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Ronda Rousey wurde bei UFC 193 von Holly Holms mit einem Tritt ans Kinn niedergestreckt
Ronda Rousey wurde bei UFC 193 von Holly Holms mit einem Tritt ans Kinn niedergestreckt © Getty Images

Nach ihrer blutigen Schlappe bricht die UFC-Ikone ihr Schweigen. Sie werde noch lange körperliche Probleme haben - und sie sät Zweifel an einem starken Comeback.

Mehr als drei Wochen nach ihrer ersten Schlappe hat Mixed-Martial-Arts-Ikone Ronda Rousey ihr Schweigen gebrochen.

In einem Interview mit ESPN The Magazine, aus dem einige Aussagen vorab veröffentlicht wurden, spricht die 28-Jährige über die Folgen des blutigen K.o., den ihr Holly Holm bei UFC 193 beibrachte.

"Es dürfte drei bis sechs Monate dauern, bevor ich wieder einen Apfel essen kann - geschweige denn Schläge einzustecken", sagte Rousey und bremste damit den Hype um einen von der Unternehmenspräsident Dana White angekündigten baldigen Revanchekampf.

Sie selbst hat offenbar leise Zweifel, wieder zu alter Stärke zu gelangen. "Vielleicht schaffe ich das alles nicht vor meinem Zenit, bevor mein Körper hinüber ist. Aber verflixt noch mal, vielleicht kann ich es doch."

Ihre Niederlage in Melbourne mache sie "wirklich verdammt traurig", betonte Rousey, die zuvor in zwölf UFC-Kämpfen triumphierte und auch als Schauspielerin (unter anderem in The Expendables 3 und Furios 7) viele Fans gewann.

Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen hatte die UFC eine 180-tägige Kampf-Sperre gegen Rousey verhängt. Durch den entscheidenden Tritt und heftige Schläge war ihr Gesicht derart gezeichnet, dass sie es beschämt von der Öffentlichkeit verborgen hatte.

Ihre Oberlippe war im Krankenhaus genäht worden, die Stiche sind noch nicht vollständig verheilt. Auch einige Zähne waren zum Zeitpunkt des Interviews noch wacklig.

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