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Paul Schüler erzielte zwei Tore gegen Rumänien
Paul Schüler erzielte zwei Tore gegen Rumänien © imago

Die deutschen Wasserballer verlieren ihr letzten Gruppenspiel bei der EM in Belgrad gegen Rumänien knapp. Für die Olympia-Qualifikation ist nun eine Energieleistung nötig.

Die deutschen Wasserballer haben auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro einen schweren Rückschlag erlitten.

Im letzten Gruppenspiel bei der EM in Belgrad unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Patrick Weissinger Rumänien mit 13:14 (3:3, 2:3, 5:5, 3:3) und belegte in der Gruppe C nur den dritten Platz.

"Wir haben viele individuelle Fehler gemacht", sagte Weissinger: "Wir haben das wichtigste Spiel verloren, das ist bitter." Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel wartet im Achtelfinale am Sonntag (20.15 Uhr) der fünfmalige Europameister Russland.

Die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) muss mindestens Platz acht belegen, um das Olympia-Qualifikationsturnier im April in Italien zu erreichen. Die Tore für das Weissinger-Team erzielten Julian Real, Mateo Cuk (je 4), Paul Schüler, Marko Stamm (je 2) und Marin Restovic (1).

Auch den Frauen droht das Olympia-Aus. Mit 3:12 (0:2, 2:3, 0:4, 1:3) gegen Frankreich kassierte das Team von Trainer Milos Sekulic die zweite Niederlage in der Gruppe B und muss um den Einzug ins Viertelfinale bangen. "Das war nichts, aber noch ist hier nichts verloren", sagte die Krefelderin Claudia Blomenkamp.

Für das Weiterkommen muss die DSV-Auswahl in der Sechsergruppe mindestens Rang vier belegen.

Um beim Olympia-Qualifikationsturnier im April dabei zu sein, benötigen die deutschen Frauen voraussichtlich Rang sieben. In den verbleibenden Gruppenspielen trifft das DSV-Team auf Spanien und Kroatien.

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