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Holly Holm im Ring
Holly Holm verlor gegen Miesha Tate zum ersten Mal einen UFC-Kampf © Getty Images

Nach Holly Holms erster Pleite schießt UFC-Boss Dana White scharf gegen Holms Manager. Der wehrt sich umgehend. Einen Imageschaden für die UFC befürchtet White nicht.

Die erste UFC-Niederlage von Holly Holm schlägt weiterhin hohe Wellen.

Nachdem die Bezwingerin von MMA-Superstar Ronda Rousey bei UFC 196 in Las Vegas überraschend gegen Miesha Tate den Kürzeren zog, übt UFC-Präsident Dana White jetzt scharfe Kritik am Management der 34-Jährigen.

"Das Traurige ist, dass er ein alter Boxer ist, der denkt, dass er schlau ist - und er ist es nicht", sagte White bei ESPN über Holms Berater Lenny Fresquez.

UFC-Boss: "Holly tut mir leid"

Der Boss der UFC hatte sich bereits im Vorfeld des Kampfes skeptisch dazu geäußert, dass Holm vor einem Rematch gegen Rousey ein weiteres Mal in den Ring steigen sollte.

"Holly tut mir leid. Wir hatten dieses Meeting und Holly war nicht einmal dabei", erklärte White zum Zustandekommen des Kampfes und appellierte an Holm: "Holly, das ist dein Leben! Du solltest bei so einem Meeting dabei sein. Überlass das nicht diesen Leuten."

Durch die Niederlage gegen Tate verlor Holm ihren Titel im Bantamgewicht, den sie erst im November durch ihren K.o. gegen Rousey erobert hatte.

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"Holly hat Großartiges erreicht, sie hat Ronda Rousey geschlagen. Aber es hätte noch viel größer sein können, und das Traurige ist, dass sie das vielleicht nicht einmal weiß", sagte White.

Holms Manager wehrt sich

Holms Manager wehrte sich bei ESPN umgehend gegen die Vorwürfe.

"Natürlich weiß sie das", sagte Fresquez, "es war eine Entscheidung des Teams - und Holly ist der Boss. Sie wollte kämpfen und sie hat ihren Wunsch erfüllt bekommen."

Vor dem Fight gegen Tate hatte Holm erklärt, sie hätte auch einem direkten Rückkampf gegen Rousey zugestimmt. Dieser hätte aber frühestens im Herbst steigen können - und solange wollte sie nicht warten.

Neben Holm hatte bei UFC 196 in Conor McGregor ein weiterer Star der Szene eine überraschende Pleite kassiert. Einen nachhaltigen Imageschaden für die UFC befürchtet deren Boss jedoch nicht.

"Es ist noch immer irgendjemand Supertalentiertes irgendwoher gekommen", sagte White: "So ist es immer gewesen und so wird es immer sein."

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