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Nate Diaz zwang Conor McGregor in Runde zwei zur Aufgabe
Nate Diaz zwang Conor McGregor in Runde zwei zur Aufgabe © Getty Images

Conor McGregor muss nach einem Aufstieg um zwei Gewichtsklassen eine Niederlage hinnehmen. Nate Diaz ist bei UFC 196 zu stark für den Federgewichts-Champion.

Conor McGregor hatte sich UFC 196 ganz anders vorgestellt.

Eigentlich wollte der Federgewichts-Champion der erste Kämpfer in der UFC-Geschichte werden, der den Titel in zwei Gewichtsklassen gleichzeitig hält.

Doch der Titelfight gegen Rafael dos Anjos platzte, weil der brasilianische Leichtgewichts-Champion wegen einer Fußverletzung absagte.

Entscheidung in Runde zwei

Für ihn sprang kurzfristig mit nur elf Tagen Vorlauf Weltergewichtler Nate Diaz ein und McGregor musste eine weitere Gewichtsklasse aufsteigen.

Conor McGregor verlor bei UFC 196 gegen Nate Diaz
Conor McGregor (l.) war nach der ersten Runde noch vorne © Getty Images

Als der UFC-Superstar gegen Diaz in Las Vegas ins Oktagon stieg, war er damit mehr als 11 Kilogramm schwerer als bei seinen letzten Auftritten im Federgewicht. 

Offenbar zu viel für den eloquenten Iren: Diaz wies McGregor im heiß-erwarteten Hauptkampf in der MGM Grand Garden Arena eindrucksvoll in seine Schranken.

Die erste Runde ging noch an "The Notorious": Mit einer krachenden linken verpasste er Diaz einen blutigen Cut am rechten Auge.

Doch der 30 Jahre alte US-Amerikaner kam in der zweiten Runde mit blutüberströmtem Gesicht stark zurück und zwang McGregor mit einem Würgegriff zur Aufgabe.

McGregor kleinlaut

Vor dem Fight hatte sich der 27-Jährige noch über Diaz' "weichen und kleinen Körper" lustig gemacht.

Nach seiner Niederlage gab sich McGregor aber kleinlaut: "Ich glaube die erste Runde habe ich gewonnen. Aber ich bin bescheiden im Sieg und in der Niederlage. Ich habe mein Gewicht erhöht und das hat nicht funktioniert. Das ist eine bittere Pille."

Zuvor hatte er noch getönt, die Gewichtsklasse sei ihm egal, für ihn gebe es ohnehin nur die McGregor-Klasse.

Nachher gestand McGregor aber ein, dass ihm der Wechsel ins Weltergewicht doch zu schaffen machte: "Normalerweise kämpfe ich in meiner Gewichtsklasse gegen Männer, die unter meinen Schlägen zusammenbrechen. Aber Nate hat sie sehr gut eingesteckt. Ich glaube, das hat mit seinem Gewicht zu tun. Ich denke, ich muss mich anpassen. Gegen schwerere Gegner muss ich effizienter sein."

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