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Michael Jung liegt nach dem ersten Tag der Dressur auf Platz zwei
Michael Jung blieb im abschließenden Geländeritt ohne Fehler © Getty Images

Doppel-Olympiasieger Michael Jung (Horb) hat im Rahmen des CHIO in Aachen die Einzelwertung in der Vielseitigkeit gewonnen. Auf dem Fuchswallach Takinou blieb der 33-Jährige im abschließenden Geländeritt ohne Fehler und lag damit in der Endabrechnung vor dem Australier Shane Rose mit CP Qualified und Ingrid Klimke (Münster), die mit ihren beiden Pferden Hale Bob und Escada die Plätze drei und vier belegte.

"Das war der letzte Test vor Rio, entsprechend zufrieden bin ich", sagte Jung am WDR-Mikrofon: "Ich wollte alles noch mal abfragen und testen, aber Vollgas bin ich nicht gegangen." Takinou sei nun seine erste Wahl für die olympischen Reiterspiele: "Es gibt eigentlich nichts, was dagegen spricht."

Deutschland wird nur Zweiter

Im Nationenpreis musste sich die deutsche Mannschaft erstmals seit 2011 wieder geschlagen geben. Die Equipe von Bundestrainer Hans Melzer belegte im Gesamtklassement hinter Australien Platz zwei. Melzer nahm das nicht weiter tragisch: "Der wichtigste Nationenpreis in diesem Jahr findet in drei Wochen in Rio statt."

Wer dort für Deutschland reitet, steht zu 75 Prozent fest. Jung, Klimke und Doppel-Weltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee), die zugunsten ihres Pferdes Opgun Louvo auf den Geländeritt in Aachen verzichtete, stehen als Olympiareiter fest. Auf den vierten Platz hoffen Andreas Ostholt (Warendorf), Bettina Hoy (Rheine) und Julia Krajewski (Warendorf). Melzer will sein Team nach Absprache mit dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) am Sonntagmorgen benennen.

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