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Conor McGregor ist UFC-Federgewichtschampion
Conor McGregor ist UFC-Federgewichtschampion © Getty Images

Conor McGregor bezahlt einen hohen Preis für den Streit mit Nate Diaz auf einer Pressekonferenz. Neben einer Geldstrafe warten Sozialstunden auf den UFC-Kämpfer.

Conor McGregor kommt der Eklat bei der Pressekonferenz mit Nate Diaz vor ihrem Kampf bei UFC 202 teuer zu stehen.

Die Nevada State Athletic Commission bestrafte den UFC-Star mit 150.000 Dollar für die Aktionen bei der PK. Das entspricht fünf Prozent seiner Kampfgage. Zudem muss McGregor 50 Sozialstunden ableisten und an einer Kampagne gegen Mobbing teilnehmen.

McGregor zeigte sich bei Twitter nicht sonderlich erfreut über die Strafe, wird aber wohl kaum Einspruch dagegen einlegen. Denn zuvor hatte der 28-Jährige, der den Rückkampf gegen Diaz für sich entschieden hatte, bereits erklärt, dass seine Handlungen "falsch" gewesen seien und er daraus lerne.

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McGregor hatte bei der PK mit einer Verspätung von 30 Minuten zunächst für Unmut gesorgt. Als Diaz schließlich die Pressekonferenz vorzeitig verließ, beschimpften sich beide Kämpfer zunächst nur.

Doch als Diaz schließlich eine Wasserflasche in Richtung McGregor warf, eskalierte die Situation. "The Notorious" schnappte sich wutentbrannt die Flasche und warf sie über die anwesenden Zuschauer zurück, was wiederum Flaschenwürfe aus Diaz' Lager provozierte.

Die Security konnte die Konfrontation schließlich schlichten.

Auch Diaz muss wegen des Streits noch mit einer Strafe rechnen. Bei einem anderen Vorfall kam er mit einem blauen Auge davon. Diaz hatte in der Pressekonferenz nach dem Fight geraucht und auf Nachfrage erklärt, dass es Cannabidiol (CBD) gewesen sei - ein Marihuana-Derivat. Die United States Anti-Doping Agency beließ es bei einer Verwarnung.

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