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Michael Bisping bezahlt den Rekordsieg in der UFC mit einem schlimmen Cut unter dem Auge © Dpa

Michael Bisping kriegt bei UFC 204 einen Cut und eine üble Schwellung am Auge ab, besiegt aber Dan Henderson und behauptet seinen Titel. Zudem stellt er eine Bestmarke auf.

Horrorshow bei UFC 204: Michael Bisping hat bei seiner Titelverteidigung im Mittelschwergewicht gleich in der ersten Runde einen tiefen Cut am linken Auge abbekommen, aus dem eine schlimme Schwellung hervorging.

Dennoch besiegte der 37-Jährige im Hauptkampf von Manchester Dan Henderson einstimmig nach Punkten. Mit seinem 20. Sieg in der UFC stellte Bisping zugleich einen neuen Rekord auf.

Der Champion fand nach dem Kampf lobende Worte für seinen Gegner: "Ich weiß, dass viele Leute gesagt haben, dass er nicht der Herausforderer Nummer eins ist. Dieser Typ hat mich eiskalt getroffen. Schaut mein Gesicht an, dann wissen sie, was dieser Typ einem antun kann."

Bisping überholt St-Pierre

In der 1993 gegründeten UFC liegt er dank des knappen Punktsiegs (49-46, 48-47, 48-47) knapp vor Weltergewichtler Georges St-Pierre, der bislang 19 Siege verbuchte.

Die Jubelszenen waren allerdings nichts für schwache Nerven: Als sich der Rekordsieger seinen Fans zuwandte, war das Auge blutunterlaufen und tischtennisballgroß geschwollen. Die Blutung konnte über 25 Minuten nicht gestillt werden.

Experten lagen falsch

Für seinen Kontrahenten Henderson war es der letzte Kampf seiner Karriere. Der 46-Jährige bot einen letzten famosen Kampf und bereitete Bisping große Probleme. Entgegen aller Expertisen wurde der Kampf knapper als gedacht und ging über die volle Distanz.

Bisping konnte 348 Treffer landen, sein Gegner traf 227 Mal sein Ziel.

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