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CANADA-WADA-DOPING
Die WADA erreichte 2015 eine Rekordzahl an überführten Dopingsündern © Getty Images

Ein WADA-Bericht zeigt, dass im Jahr 2015 so viele Dopingsünder wie noch nie enttarnt worden sind. Insgesamt zählte man 3809 positive Proben.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat noch nie so viele Dopingsünder enttarnt wie 2015.

Laut eines WADA-Berichts wurden im vergangenen Jahr 3809 positive Proben gezählt, 2014 waren es 3153 gewesen. Bei über 50 Prozent handelte es sich um anabole Steroide. Auch die Gesamtzahl der Tests stieg von 283.304 auf 303.369.

Die Anzahl der Bluttests schnellte ebenfalls in die Höhe, von 13.553 auf 21.176.

"Genauigkeit das entscheidende Werkzeug"

Insgesamt liegt die Quote der überführten Sportler damit bei 1,26 Prozent. Zum Vergleich: Bei den Nachtests der Olympischen Spiele 2008 und 2012 gab es bislang rund acht Prozent positive Proben (98 von 1243).

"Die Genauigkeit bei den Tests ist das entscheidende Werkzeug, um einem sauberen Sport und einem fairen Wettbewerb immer näher zu kommen", sagte dazu der kürzlich wiedergewählte WADA-Präsident Craig Reedie. Ermittelt wurden alle diese Daten in 35 offiziell akkreditierten Testlabors.

Mit 32.362 Proben wurde im Fußball am meisten getestet, gefolgt von Leichtathletik (30.308) und Radsport (22.652). Die höchste Quote von erwischten Sportlern gab es beim Gewichtheben (272 von 10.262) mit 2,7 Prozent.

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