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20 German Winter Sportsmen Under Suspicion For Blood Doping
Das Thema Doping sorgt weiter für heftigen Streit zwischen WADA und Russland © Getty Images

Die Welt-Anti-Doping-Agentur reagiert auf Vorwürfe aus Russland und prangert weiter die dortigen Missstände an. Anfang Dezember wird mit weiteren Enthüllungen gerechnet.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der russische Sport liefern sich weiter öffentliche Attacken.

Die Doping-Jäger aus Montreal/Kanada warfen Russland vor, noch keine international gültigen Doping-Normen zu haben. Zuvor hatte Russlands NOK-Chef Alexander Schukow die WADA als ein "Instrument der Manipulation" bezeichnet.

"Die WADA ist eine neutrale und transparente Organisation", entgegnete WADA-Sprecherin Maggie Durand und meinte: "Der Ball liegt weiter bei Russland, um die geforderten Reformen zu erreichen und sicherzustellen, dass die nationale russische Anti-Doping-Agentur ohne Einmischung handeln kann und eine dopingfreie Kultur im russischen Sport entsteht."

Russlands Leichtathleten wurden vor einem Jahr vom Weltverband IAAF wegen einer weit verbreiteten Doping-Kultur im Lande gesperrt. Von den Wettbewerben der Olympischen Spiele in Rio waren über 100 russische Athleten ausgeschlossen worden.

Nach Forderung der WADA darf Russland erst wieder vollständig in den internationalen Sport zurückkehren, wenn im Riesenreich die internationalen Standards im Anti-Doping-Kampf deutlich sichtbar werden.

Mit Spannung wird der Abschlussbericht des kanadischen Ermittlers Richard McLaren erwartet, der Anfang Dezember weitere Auskunft über das Staatsdoping in Russland geben soll.

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