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Fabian Hambüchen krönte seine Ausnahmekarriere mit Olympia-Gold in Rio © Getty Images

Olympiasieger Fabian Hambüchen kritisiert auf Facebook Pläne des DOSB zur Zentralisierung im Hochleistungssport mit für ihn ungewohnt drastischen Worten.

Mit drastischen Worten hat Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen Pläne des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu mehr Zentralisierung im Hochleistungssport gegeißelt. "Das ist einfach nur der größte Scheiß. Wie kann man bloß sagen, dass man nur an einem bestimmten Ort Spitzenleistungen erbringen kann", schrieb der 29-Jährige am Montag auf seiner Facebook-Seite.

Der Wetzlarer hatte während seiner 14 Jahre währenden internationalen Karriere dem Drängen des Deutschen Turner-Bundes (DTB) zu einem Wechsel in einen Bundesstützpunkt nie nachgegeben. Stattdessen trainierte der Ex-Weltmeister unter seinem Vater Wolfgang im hessischen Landesleistungszentrum.

Die DOSB-Pläne sehen unter anderem vor, dass die Zahl der Bundesstützpunkte reduziert wird. Von den bisher 204 Einrichtungen soll es in Zukunft nur noch 165 bis 170 geben. Hauptamtliche Kräfte sollen die Leitungspositionen übernehmen. Die Anzahl der Olympiastützpunkte soll von 19 auf 13 gekürzt werden.

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