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JUDO-EUR-POL
Theresa Stoll (r.) holt Silber bei der EM in Warschau © Getty Images

Die deutschen Kämpfer überzeugen bei der EM in Warschau. Das Ergebnis aus dem Vorjahr wird deutlich übertroffen, nur eine Sieg fehlt der Auswahl des DJB.

Dreimal Silber und einmal Bronze im Einzel, dazu Platz drei für das Frauen-Team: Nach einem schwachen Olympia-Jahr haben sich die deutschen Judoka mit einer starken EM-Bilanz in Warschau zurückgemeldet.

Mit vier Medaillen in den Einzel-Wettbewerben übertraf das Team des Deutschen Judo-Bundes (DJB) das Abschneiden bei den Titelkämpfen von 2016 in Kasan (zweimal Bronze) deutlich.

"Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das ist für das junge Team super, darauf lässt sich aufbauen", sagte DJB-Präsident Peter Frese, nachdem Schwergewicht Carolin Weiß (Berlin) am Samstag mit Bronze noch einmal für eine Überraschung gesorgt hatte. 

Frey und Peters verzichten

Am Sonntag sicherten sich die deutschen Frauen noch wie 2016 Bronze im Team-Wettkampf, die Männer scheiterten hingegen bereits in Runde eins.

Zuvor hatten Dominik Ressel (Kronshagen), Giovanna Scoccimarro (Vorsfelde) und Theresa Stoll (Großhadern) in Polens Hauptstadt drei Silbermedaillen geholt. In Warschau hatte der DJB auf eine ganze Reihe von Top-Athleten verzichten müssen. Laura Vargas Koch, die bei den Olympischen Spielen in London mit Bronze für die einzige deutsche Medaille gesorgt hatte, ist nach ihrem Kreuzbandriss noch nicht wieder fit.

Die besten deutschen Männer um den WM-Dritten Karl-Richard Frey und den London-Olympiadritten Dimitri Peters hatten im Hinblick auf die Vorbereitung auf die WM im August in Budapest auf einen EM-Start verzichtet. 

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