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Mikko Hirvonen durchlebt derzeit keine einfache Phase seiner Karriere
Mikko Hirvonen durchlebt derzeit keine einfache Phase seiner Karriere © xpbimages.com

Die Zukunft von Mikko Hirvonen ist nach wie vor unklar, der Finne weiß aber zumindest, was er will - Australien stellt für ihn jedenfalls ein gutes Pflaster dar

Für Mikko Hirvonen wird es allmählich eng. In der Gesamtwertung liegt der erfahrene Finne nur auf Platz sechs, zudem ist seine Zukunft bei M-Sport ungewiss. Wild wird spekuliert, ob er auch kommende Saison für das britische Team antreten darf oder womöglich seine Karriere beendet. Immerhin steht mit der Rallye Australien ein WM-Lauf bevor, an den Hirvonen gute Erinnerungen hat. Drei seiner insgesamt 15 WRC-Siege holte er in "Down Under".

Auch diesmal sehen die Wertungsprüfungen in Hirvonens Augen vielversprechend aus, erklärt er vor dem Rennwochenende. "Es ist trocken, aber nicht allzu sehr. Der Anfang der ersten WP war sehr schlammig bei der Testfahrt, aber es ist langsam abgetrocknet. Das war nicht so schlimm. Es gibt sowohl feuchte als auch trockene Stellen. Sollte es regnen, würde es sicher sehr rutschig werden."

Dass Hirvonen derzeit etwas in der Kritik steht, kann er nachvollziehen - allerdings nur zum Teil: "Es passieren eine Menge Dinge um mich herum. Manche davon sind mein Fehler, bei den anderen... wird ohne jeden Grund ein Fass aufgemacht. Die Motivation ist sicherlich noch da, die entsteht schon, wenn ich nicht aufs Podium komme. Es gibt noch vier Rallyes dieses Jahr, darauf konzentrieren wir uns", so der Ford-Fahrer.

Allerdings sei es in diesen Tagen auch schwieriger denn je, aufs Podium zu kommen: "Das stimmt, es wird immer enger an der Spitze", findet Hirvonen. "Wenn du nicht voll da bist, selbst wenn du denkst, du fährst eine gute Rallye, verlierst du Zeit. Und wenn du das in jeder Wertungsprüfung machst, verlierst du viel Zeit. Es ist schwierig, aber wir werden es weiter versuchen."

Über die Gerüchte um seine Zukunft kann er nur schmunzeln: "Ist es nicht witzig, wie die Presse solche Themen interpretiert? Letztes Jahr hat niemand hat über meinen Rücktritt geredet, plötzlich wird darüber gesprochen. Ich weiß für mich persönlich, was ich will. Wenn das nicht möglich ist, dann muss ich eben noch ein Jahr warten." Die Öffentlichkeit an seinem Plan teilhaben lassen will er aber nicht: "Ihr dürft ruhig ein wenig spekulieren, so macht es mehr Spaß."

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