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Nick Heidfeld (Mönchengladbach) hat beim dritten Saisonrennen der neuen Formel E den nächsten ärgerlichen Rückschlag hinnehmen müssen.

Der frühere Formel-1-Pilot sah in Punta del Este/Uruguay als Zehnter zwar erstmals in der Elektro-Serie die Zielflagge, eine Durchfahrtstrafe brachte ihn jedoch um den möglichen Sieg. Diesen sicherte sich der Franzose Sebastien Buemi vor Nelson Piquet jr., dem Sohn des gleichnamigen dreimaligen Formel-1-Weltmeisters.

Für Daniel Abt (Kempten) reichte es nach anhaltenden technischen Problemen nur zum 15. Platz. Lucas di Grassi (Brasilien), sein Teamkollege beim deutschen Abt-Team, wurde Dritter und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus.

Bei den ersten beiden Rennen in China und Malaysia war Heidfeld jeweils ohne eigenes Verschulden in einen Unfall verwickelt worden, in Uruguay schien es nun deutlich besser zu laufen. Von Rang acht gestartet arbeitete sich der 37-Jährige auf dem an vielen Stellen sandigen Stadtkurs direkt an der Atlantik-Küste gleich unter die ersten Fünf vor. Den obligatorischen Autowechsel nutzte er anschließend zum Sprung auf Rang eins.

Aufgrund eines Regelverstoßes beim Boxenstopp musste Heidfeld wenig später jedoch die Durchfahrtstrafe antreten und wurde im Feld durchgereicht.

Abt war schon nach zwei Runden mit technischen Problemen weit zurückgefallen, zur Rennhalbzeit blieb sein Bolide erneut kurzzeitig stehen. Letztlich kam der Teamchef-Sohn mit drei Runden Rückstand ins Ziel.

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