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Vor genau einem Jahr gab der i20 WRC bei der "Monte" sein Debüt in der Rallye-WM
Vor genau einem Jahr gab der i20 WRC bei der "Monte" sein Debüt in der Rallye-WM © xpbimages.com

Thierry Neuville und Dani Sordo sind fest entschlossen, die Enttäuschung der Rallye Monte Carlo 2014 vergessen zu machen, wissen aber um die Gefahren

In weniger als einer Woche wird an der Cote d'Azur die Saison 2015 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eingeläutet. Auf dem Programm steht die legendäre Rallye Monte Carlo. Für das Hyundai-Werksteam markiert die diesjährige "Monte" den Start in die zweite Saison nach dem WRC-Comeback. Wie schon im Vorjahr setzt man auf den i20 WRC, dessen Nachfolger aber bereits eifrig entwickelt wird.

Thierry Neuville und Dani Sordo sind in dieser Saison die beiden Stammfahrer bei Hyundai, die bei allen 13 Saisonläufen im Cockpit sitzen werden. "In der Vergangenheit war ich bei der Rallye Monte Carlo nicht sonderlich erfolgreich, aber es ist immer wieder ein Vergnügen, auf diesen Straßen zu fahren. Diesmal will ich ein gutes Ergebnis holen", sagt Neuville, der im Winter 2013/2014 zu Hyundai stieß.

Mit einem Test im Dezember hat sich das Werksteam des koreanischen Herstellers auf die "Monte" vorbereitet. "Die Winterpause war sehr kurz, da wir schon Mitte Dezember mit den Vorbereitungen auf die 'Monte' begannen. Jetzt sind wir bereit, aber es fällt schwer, eine Vorhersage zu treffen, weil sich die Bedingungen ständig ändern können", so Neuville, der nicht nur von den Erkenntnissen der Testfahrten, sondern auch vom (kurzen) Monte-Debüt des i20 WRC vor genau einem Jahr profitieren möchte.

Teamkollege Sordo findet am Rallye-Klassiker an der Cote d'Azur großen Gefallen. "Ich mag die Rallye Monte Carlo sehr. Sie ist aufgrund der wechselhaften Witterungsbedingungen und der geschwungenen Prüfungen in den Bergen ganz anders als jede andere Rallye. Unser Ziel ist es natürlich, so schnell wie möglich zu sein und so viele WM-Punkte wie möglich einzufahren", sagt der Spanier und glaubt, dass "ein Podestplatz möglich ist".

Dass die "Monte" die eine oder andere Überraschung parat haben kann, weiß auch Michel Nandan. "Selbst mit der Erfahrung von vorherigen Starts gibt es bei dieser Rallye jede Menge Parameter, die das Ergebnis beeinflussen können, ohne dass man es kontrollieren kann. Im vergangenen Jahr hatten wir bei dieser Rallye großes Pech. Diesmal wollen wir ein besseres Ergebnis einfahren", blickt der Hyundai-Teamchef noch einmal auf die Nullnummer beim Debüt des i20 WRC zurück.

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