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Sebastian Vettel
Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg verloren im Finale gegen Andy Priaux und Jason Plato © Getty Images

Beim Race of Champions fährt Sebastian Vettel an der Seite von Nico Hülkenberg knapp an seinem siebten Titel vorbei. Ein britisches Duo setzt sich beim Heimspiel durch.

Ferrari-Star Sebastian Vettel (Heppenheim) hat beim Race of Champions im Londoner Olympiastadion an der Seite von Le-Mans-Gewinner Nico Hülkenberg (Emmerich) seinen siebten Titel knapp verpasst.

Vettel, der zusammen mit Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher (Kerpen) sechsmal im Nationencup triumphiert hatte, und Hülkenberg unterlagen im Finale den britischen Lokalmatadoren Jason Plato/Andy Priaulx mit 1:2 nach drei Läufen.

"Andy ist hervorragend gefahren. Wir haben alles gegeben. Ich freue mich für sie", sagte Vettel, während Hülkenberg für die Einzelwertung am Samstag versprach: "Da werde ich mich richtig reinhängen."

Der Abend hatte für Vettel mit einem Sieg gegen seinen ehemaligen Red-Bull-Teamkollegen Daniel Ricciardo sehr erfreulich begonnen, Hülkenberg machte den glatten Erfolg gegen Australien gegen Mick Doohan perfekt.

Im Halbfinale gegen die Titelverteidiger Tom Kristensen (Dänemark) und Petter Solberg (Schweden) setzte sich das deutsche Duo noch hauchdünn durch, doch im Finale fuhr nur "Hülk" einen Sieg ein.

Für Pascal Wehrlein (Worndorf), der bei seiner Premiere im Vorjahr im Einzel erst im Finale gescheitert war, kam im Viertelfinale das Aus. An der Seite des zukünftigen Lotus-Fahrers Jolyon Palmer (Großbritannien) setzte es eine 1:2-Niederlage gegen Plato/Priaulx.

In der Vorrunde war Wehrlein, dessen möglicher Einstieg in die Formel 1 immer noch offen ist, immerhin ein Sieg gegen den Franzosen Romain Grosjean geglückt.

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