vergrößernverkleinern
Die erste Etappe fällt ins Wasser
Die erste Etappe fällt ins Wasser © Getty Images

Nach dem schweren Unfall beim Prolog wird die erste Etappe der Rallye Dakar abgesagt. Grund sind Sicherheitsbedenken wegen schweren Regenfällen in Argentinien.

Die erste Etappe der Rallye Dakar ist am Sonntag nach schweren Regenfällen wegen Sicherheitsbedenken abgesagt worden. Das gaben die Organisatoren bekannt.

Die 227 km lange Strecke zwischen Rosario und Villa Carlos Paz in Argentinien sei nach Gewitterstürmen teils unbefahrbar.

Ein Zusammenhang mit dem schweren Unfall im Prolog am Samstag bestehe nicht.

Die chinesische Dakar-Debütantin Guo Meiling hatte auf gerader Strecke an einer Bodenwelle die Kontrolle über ihren Mini verloren und war in die Zuschauermenge gerast.

Bei dem Unfall erlitten drei Personen schwere Verletzungen. Während sich der Zustand eines 34-jähriger Mannes und seines Sohnes (10) am Sonntagvormittag stabilisierte, hat sich der Zustand eines dritten Patienten "plötzlich verschlechtert", hieß es in einer offiziellen Mitteilung.

Weitere Zuschauer, darunter auch eine schwangere Frau, erlitten "leichte" Verletzungen und müssen keine Folgeschäden befürchten.

Das schlechte Wetter könnte auch Auswirkungen auf die für Montag angesetzte zweite Etappe von Villa Carlos Paz nach Termas de Rio Hondo über 858 km (521 km Wertungsprüfung) haben.

Renndirektor Etienne Lavigne sagte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, das Teilstück könne um mindestens 150 km verkürzt werden: "Das Ziel ist, die Sicherheit zu gewährleisten."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel