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Hannes Arch kam bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben © Getty Images

Hannes Arch kommt bei einem Helikopterabsturz ums Leben. Der Pilot des Red Bull Air Race wird in den österreichischen Alpen tot geborgen.

Einer der besten Kunstflug-Piloten der Welt ist tödlich verunglückt. Der Österreicher Hannes Arch starb am Donnerstagabend bei einem Helikopterabsturz in den Alpen.

Der 49-Jährige nahm beim Red Bull Air Race (regelmäßig im TV auf SPORT1) teil und hatte die vergangene Saison als Dritter abgeschlossen.

Der von dem 48-Jährigen selbst geflogene Hubschrauber ist demnach am Donnerstagabend in der Region Hohentauern im hochalpinen Gelände abgestürzt. Eine zweite Person wurde schwer verletzt geborgen.

Die Ursache des Absturzes war nach Polizeiauskunft zunächst unklar. "Es war ein angemeldeter Nachtsichtflug, das Wetter war gut", sagte Polizeisprecher Ewald Dorner dem österreichischen Fernsehsender ORF: "Unter solchen Umständen ist ein Flug eigentlich kein Problem."

Arch, Inhaber einer Flugtransportfirma, hatte Almhütten mit Lebensmitteln beliefert. Unmittelbar nach dem Start von der Elberfeldhütte passierte das Unglück. Der Heli zerschellte an einer Felswand, die Trümmer wurden in dem steilen Gelände verstreut.

Arch war einer der besten Kunstflieger der Welt. 2008 wurde er Weltmeister im Red Bull Air Race, ein Jahr später erneut Zweiter der WM-Wertung. Zuvor hatte Arch 2000 und 2003 als Base Jumper von der Eiger-Nordwand und vom Matterhorn für Aufsehen gesorgt.

Wenige Stunden vor dem Unglück hatte Arch bei Facebook noch ein Selfie von einem Berg aus gepostet.

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