vergrößernverkleinern
FRANCE-GERMANY-SCHUMACHER-AUTO-PRIX-SKI-ACCIDENT
Ralf Schumacher steigt in die ADAC Formel 4 ein © Getty Images

Der ehemalige Formel-1-Pilot übernimmt das Topteam der letzten Formel-4-Saison und hat mit dem Nachwuchs viel vor. Der ADAC-Motorsportchef zeigt sich bei SPORT1 begeistert.

Der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (40) steigt in der kommenden Saison in die ADAC Formel 4 (LIVE im TV auf SPORT1) ein und wird gemeinsam mit Gerhard Ungar das Meisterteam HTP F4 Junior Team Ungar führen.

"Dass wir zusammen ein Team machen wollen und den Nachwuchs fördern möchten, war schon immer unsere beidseitige Zielsetzung", sagte Schumacher.

Dem Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher sei es wichtig, "dem Nachwuchs eine gute Plattform zu geben, weshalb wir in naher Zukunft unser Nachwuchsprogramm auch über die Formel 4 hinaus ausbauen möchten".

"Wir freuen uns, dass Ralf Schumacher mit seinem Team in die ADAC Formel 4 einsteigt. Mit seiner Erfahrung als Rennfahrer und in jüngster Zeit auch als Kart-Teamchef ist er gemeinsam mit Gerhard Ungar eine weitere Bereicherung für unsere Serie. Es zeigt uns, dass wir im ersten Jahr der ADAC Formel 4 eine attraktive Plattform geschaffen haben. Insbesondere auch die Live-Übertragungen der Rennen bei SPORT1 haben daran großen Anteil", sagte ADAC-Motorsportchef Lars Soutschka bei SPORT1.

Der Rennstall, Sieger der Team- und Fahrermeisterschaft der vergangenen Saison, wird seinen Standort als Konsequenz aus der neuen Zusammenarbeit in Schumachers rheinländische Heimatstadt Kerpen verlegen.

In der Saison 2016 könnte der ehemalige Williams-Fahrer Schumacher auch auf seinen Neffen Mick treffen. Der 16-Jährige hatte in der Formel 4 in der abgelaufenen Saison sein Debüt gefeiert, noch ist allerdings nicht klar, ob Schumacher junior nicht eventuell in die Formel 3 aufsteigt.

Dass Mick künftig im Team von Onkel Ralf fahren könnte, ist ausgeschlossen. "Zu der Zeit, als sich Mick über die Formel-4-Teams informiert und für Van Amersfoort entschieden hat, hatten Gerhard und ich noch nicht über eine Fusion gesprochen", sagte Schumacher dem Express: "Jetzt ist er glücklich dort und im neuen Jahr ein klarer Titelkandidat. Für uns ist Mick ein Gegner wie jeder andere."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel