Video

Lange sieht es am Sachsenring in der Formel 4 nach einem Start-Ziel-Sieg Mick Schumachers aus. Doch kurz vor Schluss bringt ihn ein alter Bekannter noch um den Sieg.

Nichts war es mit dem zweiten Sieg im fünften Rennen der ADAC Formel 4-Serie für Mick Schumacher.

Der 17-Jährige vom italienischen Prema Power Team ging am Sonntag am Sachsenring als Pole-Setter in das Rennen, lange sah es sogar sehr gut aus für den Sohn des Rekordweltmeisters Michael Schumacher. Doch am Ende muss sich Schumacher, wie schon gestern, Mike Ortmann geschlagen geben.

Video

Zu früh gebremst

Der 16-Jährige überholte Schumacher eine Minute vor Rennende in der ersten Kurve nach einer Safety-Car-Phase, bremste den Prema-Piloten klassisch aus und ließ sich danach die Führung nicht mehr nehmen.

Schumacher: "Ich war schon sehr überrascht, dass er da so reinhält. Ich habe probiert, den Vorsprung zu verwalten, aber durch die vielen Safety-Car-Phasen war es ein bisschen schwierig."

Beinhartes Duell

Mit dem Gesamtführenden Australier Joey Mawson liefert sich Schumacher anfangs ein knallhartes Reifen-an-Reifen-Duell, aus dem der Sohn des Formel1-Rekordchampions Michael Schumacher als Sieger vorging.

Video

Die beiden Boliden berühren sich für einen kurzen Moment mit den Reifen, Rauch steigt auf, doch die Nachwuchsfahrer können die Kontrolle über ihre Fahrzeuge behalten.

Untersuchung ohne Folgen

Im Anschluss ist dieses Manöver Thema bei den Rennkommissaren, auf eine Bestrafung wird im Anschluss dann verzichtet. Mick gibt jedoch zu, im Anschluss an die Beinahe-Kollision etwas zurückhaltender gefahren zu sein, um keine Bestrafung zu riskieren. Was ihm beim Manöver gegen Ortmann dann zum Verhängnis wurde.

Angriff in letzter Kurve

Dennoch gab sich Mick nicht kampflos geschlagen, versuchte in der letzten Kurve doch noch an seinem Kontrahenten vorbeizuziehen - ohne Erfolg.

Schumacher: "Ich habe probiert meinen Fehler noch auszugleichen, am Ende hat es aber nicht erreicht."

Fleursch mit toller Aufholjagd

Von Platz 13 gestartet kämpfte sich Sophia Flörsch wacker durchs Fahrerfeld, hielt sich aus größeren Tumulten heraus und landete am Ende auf einem respektablen Rang sieben.

Video

Mawson bleibt vorne

Joey Mawson bleibt durch seinen dritten Rang in der Gesamtwertung weiter vorne. Der Australier wurde zwar von Kim Luis Schramm von Ralf Schumachers Team US Racing überholt. Doch der Jungpilot kam kurz darauf etwas zu sehr ins Grün ab, woraufhin er abflog und Mawson seinen Platz kampflos zurückeroberte.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel