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Juri Vips führt die Fahrerwertung an
Juri Vips führt die Fahrerwertung an © ADAC Motorsport

In der ADAC Formel 4 steht das Rennwochenende auf dem Sachsenring (LIVE auf SPORT1) auf dem Programm. Ein Trio hofft auf Punkte im spannenden Titelkampf.

Wer tritt die Nachfolge von Meister Joey Mawson in der dritten Saison der ADAC Formel 4 an? Sechs Rennen vor Saisonende ist diese Frage offen wie selten zuvor.

Die Saisonrennen 16 bis 18 am bevorstehenden Wochenende auf dem Sachsenring (15. bis 17. Sepember) könnten zumindest eine Vorentscheidung herbeiführen, das Finale findet nur eine Woche später in Hockenheim (22. bis 24. September) statt. Alle Rennen werden von SPORT1, SPORT1+ und im LIVESTREAM auf SPORT1.de live übertragen. 

Spannender Dreikampf

Als Titelfavoriten starten Juri Vips (17, Estland, Prema Powerteam), sein Teamkollege Marcus Armstrong (17, Neuseeland, Prema Powerteam) und der mit vier Saisonsiegen siegreichste Pilot dieser Saison, Felipe Drugovich (17, Brasilien, Van Amersfoort Racing), in die letzten sechs Saisonläufe. Vor den finalen Rennen, bei denen noch 150 Punkte zu gewinnen sind, liegen sie nur 23 Punkte auseinander. Und alle drei haben ihre Titelambitionen in dieser Saison oft genug unter Beweis gestellt.

Obwohl er von Dreien bisher die wenigsten Siege hat, steht Juri Vips an Spitze des Klassements. Der Este fuhr wie kein anderer konstant in die Punkte. Nur einmal - beim dritten Rennen am Lausitzring - verpasste er die Top Ten.

Mit dem Sachsenring hat der 17- Jährige allerdings noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr überquerte er auf der Berg- und Talbahn nur einmal die Ziellinie und verbuchte als Achter im zweiten Rennen lediglich vier Punkte. Das soll dieses Jahr anders werden, denn der Kurs liegt ihm: "Ein schöner Hochgeschwindigkeitskurs und eine meiner favorisierten Strecken im Kalender", sagt Vips, dem insbesondere die technisch anspruchsvolle Passage im ersten Sektor gefällt.

Armstrong hat wenig Erfahrung

Mit deutlich weniger Erfahrung reist der Tabellenzweite Marcus Armstrong auf den Rundkurs in Sachsen, aber das muss nichts bedeuten. "Ich habe dort im Juli getestet und es wirklich genossen. Anspruchsvolle Sektoren wechseln sich mit Passagen ab, wo man leichter Zeit gut machen kann", sagt der Neuseeländer, der in seiner ersten Saison in der ADAC Formel 4 auf Anhieb sehr gut zurechtgekommen ist.

Im Optimalfall könnte der "Kiwi" in diesem Herbst sogar zwei Meisterschaften zu seinen Gunsten entscheiden, denn auch beim italienischen Pendent zur ADAC Formel 4 liegt der 17-Jährige aktuell an der Spitze.

Drugovich mag die Strecke

Die meisten Siege (vier) und die meisten Führungsrunden (62) hat Felipe Drugovich auf dem Konto. Auch der Brasilianer will seine magere Bilanz aus dem Vorjahr (ein Punkt in drei Rennen) verbessern, was ihm auch locker gelingen dürfte.

"Ich mag die Strecke, viele sehr schnelle Linkskurven, und nur ein paar langsam nach rechts. Die schnellen Passagen sind echt herausfordernd, aber ich bin zuversichtlich", sagt der Dritte der Gesamtwertung.

Spannend bleibt es auch bei den Rookies, wo Mick Wishofer (17, Österreich, Lechner Racing), der am Nürburgring wie schon in Oschersleben dreimal die Nachwuchswertung für sich entschied, weiter an der Spitze liegt. Der Wiener führt nun mit 263,5 Punkten vor Charles Weerts (16, Belgien, Motopark, 232 Punkte), Laurin Heinrich (15, Kürnach, Team Laurin Heinrich, 197,5) und Richard Wagner (17, Amberg, Lechner Racing, 190).

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