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Marc Basseng/Florian Stoll gewinnen am Sonntag ein turbulentes zehntes Saisonrennen. Klaus Bachler kann den Rückstand auf die Gesamtführenden Asch/Ludwig verkürzen.

Audi hat im zweiten Lauf des fünften Rennwochenendes im GT Masters auf dem Nürburgring einen Doppelsieg gefeiert.

Marc Basseng/Florian Stoll setzten sich am Sonntag im zehnten Saisonrennen nach turbulenten 60 Minuten mit über acht Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Daniel Dobitsch/Edward Sandström durch. Das Duo hatte am Samstag den ersten Lauf für sich entscheiden und dabei einen Dreifach-Triumph für Audi angeführt.

Bachler holt in der Gesamtwertung auf

Klaus Bachler hat in der Gesamtwertung den Rückstand auf die Spitzenreiter Luca Ludwig/Sebastian Asch verkürzen können. Nach einem für Bachler und seinen Partner Martin Ragginger schwierigen Rennen fuhr das Duo im Porsche 911 als Dritter immerhin noch auf das Podium.

Für Ludwig/Asch reichte es trotz einer erneuten Aufholjagd vom letzten Startplatz aus nur für Rang zehn und damit einen Zähler. Nach dem zehnten von 16 Saisonrennen haben die beiden Mercedes-Piloten (151 Punkte) "nur" noch 30 Zähler Vorsprung auf den Österreicher (121).

Das Rennen bot auch dank des unbeständigen Eifelwetters mit Regen mal wieder beste Unterhaltung. Bereits nach wenigen Minuten kam nach einem Dreher und einer anschließenden Kollision von Kelvin van der Linde mit Uwe Alzen das Safety Car auf die Strecke.

Safety-Car-Phasen sorgen für Spektakel

Das hatte Folgen für die Gesamtspitzenreiter, die nach unerlaubtem Überholen in der Safety-Car-Phase mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurden. Die Aufholjagd vom letzten Startplatz war damit erst einmal unterbrochen. Kurz nach der Safety-Car-Phase hatte Bachler seine Führung an Nicki Thiim abgeben müssen, der wiederum wenig später nach einem technischen Problem aufgeben musste.

Als das Safety Car erneut rausrückte, hatte Bachler gerade die Ziellinie passiert, so dass der Großteil des restlichen Feldes im Gegensatz zu ihm die Safety-Car-Phase zum Fahrerwechsel nutzen konnte. Sein Partner Ragginger fiel so auf Platz sieben zurück, landete nach einer starken Aufholjagd aber noch auf dem Podium. Auch Asch/Ludwig betrieben zumindest noch ein wenig Schadensbegrenzung und holten als Zehnte noch einen Zähler.

Bereits das erste Rennen am Samstag hatte für Action, aber auch ein chaotisches Nachspiel gesorgt.

Nach zahlreichen Strafen wegen Überholens während einer Safety-Car-Phase gab es mit  Dobitsch/Sandström neue Sieger. Die ursprünglichen Gewinner Jordan Lee Pepper/Nicki Thiim waren wie unter anderem auch Asch/Ludwig mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe belegt worden. Pepper/Thiim waren dadurch auf Platz fünf, Asch/Ludwig von Rang vier auf neun gerutscht.

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