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Rahel Frey gewinnt mit Philip Geipel das 1. Rennen in Hockenheim. Die Führenden Asch und Ludwig scheiden früh aus. Das BMW-Duo Spengler/Baumann rückt in der Teamwertung heran.

Der Sieger des ADAC GT Masters wird erst im allerletzten Rennen am Sonntag (ab 13.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) ermittelt.

Im vorletzten Lauf auf dem Hockenheimring konnten sowohl Sebastian Asch im Mercedes als auch Porsche-Pilot Christian Engelhart das Rennen nicht beenden. Der Sieg ging überraschend an das Audi-Duo Rahel Frey und Philip Geipel.

Titelfavorit Asch, der zusammen mit seinem Team-Partner Luca Ludwig als Spitzenreiter mit 31 Punkten Vorsprung an den Hockenheimring gereist ist, und Engelhart stießen schon in der zweiten Kurve zusammen. Damit gingen mit dem Mercedes-Duo als auch mit Klaus Bachler (Porsche) drei Titelkandidaten leer aus.

Die Kollision mit Engelhart zog für Asch weitere Konsequenzen nach sich. Er wurde von den Rennkommissaren auch noch als Verursacher des Unfalls ausgemacht und in der Startaufstellung drei Plätze zurückversetzt.

Damit startet Mercedes von Position fünf aus, direkt neben dem sechsplatzierten BMW des großen Rivalen Dominik Baumann.

Spengler/Baumann mit verpatztem Wechsel

Der BMW-Pilot, der mit seinem Kollegen Bruno Spengler im ersten Lauf auch Platz vier belegte, war im zweiten Rennen der lachende Vierte und kann weiter vom Gesamtsieg träumen. Allerdings verspielte das BMW-Duo mit einem verpatzten Fahrerwechsel eine noch bessere Position.

In der Gesamtwertung liegt das Team jetzt 19 Punkte hinter Asch und Ludwig zurück und muss damit unbedingt das letzte Rennen gewinnen, damit sich Baumann den Traum vom Titel noch erfüllen kann.

Frey und Geipel siegen

Das Audi-Duo Frey und Geipel siegte vor Fabian Hamprecht und Clemens Schmid (Bentley) sowie Stefan Wackerbauer und Kelvin van der Linde (Audi).

"Das ist die pure Freude. Ein Rennsieg beim ADAC GT Masters ist der Wahnsinn. Das ist das Ziel aller Teams“, freute sich die Schweizerin Frey nach dem Rennen bei SPORT1.

Der Start des vorletzten Laufs hatte es jedoch in sich. Schon nach wenigen Metern hatte sich ein schwerer Unfall ereignet, der in einem heftigen Crash von BMW-Pilot Niklas Makschin mündete.

Der Gaststarter schlug nach einer Kollision mit Corvette-Pilot Patrick Assenheimer mit hohem Tempo in die Streckenbegrenzung ein, blieb dabei aber offensichtlich weitestgehend unverletzt.

Wenige Meter nach diesem Unfall ereignete sich dann die Kollision zwischen Asch und Engelhart, bei der sich Asch verbremst hatte.

Auch der als Pole-Setter ins Rennen gegangene Luca Stolz im Bentley schied vorzeitig aus, nachdem sein Bentley Feuer gefangen hatte und von Feuerwehrleuten gelöscht werden musste.

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