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Der "Abschuss" seines Kontrahenten Pascal Wehrlein hat für den Audi-Pilot Konsequenzen. Wegen der angeblichen Aufforderung zum Crash läuft eine zweite Untersuchung.

Audi-Pilot Timo Scheider ist nach dem DTM-Rennen im österreichischen Spielberg am Sonntag für den "Abschuss" des Mercedes-Fahrers Pascal Wehrlein disqualifiziert worden.

Das teilte die Rennleitung am Abend mit. Scheider hatte in der letzten Runde den Formel-1-Ersatzfahrer Wehrlein und dessen Markenkollegen Robert Wickens von der Strecke befördert - nach Ansicht der Rennkommissare mit Absicht.

"Nach Ansicht der Sportkommissare muss aufgrund der Telemetriedaten und der vorliegenden Videoaufnahmen davon ausgegangen werden, dass die Kollision absichtlich herbeigeführt wurde", heißt es in der Urteilsbegründung des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). Das Audi-Team Phoenix verzichtete auf eine Berufung. Wehrlein (20) war durch den Ausfall in der Fahrerwertung vom ersten auf den dritten Rang abgerutscht.

Die Vorfälle rund um die angebliche Aufforderung vom Audi-Kommandostand an Scheider, Wehrlein "rauszuschieben", leiteten die Sportkommissare an das Berufungsgericht des DMSB zur weiteren Untersuchung weiter.

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