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Der junge Spanier Miguel Molina nutzt seine Pole-Position und rast in der Lausitz zu seinem erst zweiten DTM-Sieg. Jamie Green kann nur kurz dagegenhalten.

Überraschung auf dem Lausitzring: Der Spanier Miguel Molina hat sich am dritten Rennwochenende mit einer fehlerfreien Vorstellung den Sieg im ersten Lauf gesichert. (Renn-Highlights ab 23.30 Uhr im TV auf SPORT1)

In seinem Audi verwies der 27-Jährige seinen Markenkollegen Jamie Green (Großbritannien) und Robert Wickens (Kanada) im Mercedes auf die Plätze und feierte zweiten Sieg seiner DTM-Karriere.

"Das Auto war sehr schnell heute. Ich bin happy für mein Team, weil die ersten beiden Rennen waren nicht gut für uns", sagte Molina in der ARD.

BMW kann nicht folgen

Wie bereits im Qualifying am Samstagvormittag konnte BMW dem Tempo der Konkurrenten Audi und Mercedes auch im fünften Saisonrennen nicht folgen - von der jüngst in Spielberg gezeigten Dominanz mit den Siegen durch Marko Wittmann (Markt Erlbach) und Timo Glock (Wersau) war nichts zu sehen.

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Im Gegenteil: Ex-Champion Wittman war als Vierter noch bester Münchner, zudem fuhr einzig Maxime Martin (Belgien) als Neunter gerade noch in die Punkte.

Meisterschaftsanwärter Glock ging als Zwölfter ebenso leer aus wie der der bisherige Spitzenreiter Paul di Resta (Mercedes/Großbritannien) auf Platz 13. Vor dem sechsten Saisonrennen am Sonntag (2. Qualifying ab 11.30 Uhr im Livestream auf DTM.com, 2. Rennen ab 14.40 Uhr im Livestream auf DTM.com) übernahm Wittmann (47 Punkte) die Führung in der Gesamtwertung vor dem Italiener Edoardo Mortara (Audi/44) sowie di Resta und Wickens (beide 43).

Im Vergleich zu den turbulenten ersten Rennen, die mit zahlreichen Unfällen wie beim Saisonauftakt in Hockenheim oder mit verbalen Auseinandersetzungen wie jüngst in Spielberg für Aufsehen gesorgt hatten, verlief das Rennen am Samstag weniger spektakulär.

Tomczyk sauer auf Ocon

Einzig eine Kollision zwischen BMW-Fahrer Martin Tomczyk (Rosenheim) und Esteban Ocon (Frankreich/Mercedes) erhitzte die Gemüter ein wenig - der sichtlich wütende Tomczyk verkniff sich aber einen bissigen Kommentar nach dem heftigen Rempler Ocons. 

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Auf der Strecke prägte der anfängliche Zweikampf zwischen Green und Pole-Setter Molina das Geschehen. Der von Rang zwei gestartete Brite hatte dabei zunächst die Nase vorn. Green, der im Vorjahr beide Rennen auf dem Lausitzring gewonnen hatte, erwischte einen perfekten Start und überflügelte seinen spanischen Markenkollegen bereits nach der ersten Kurve.

Doch Molina blieb dran, ließ Green nicht davon ziehen und konterte wenige Runden später - ebenfalls mit einem geschickten Manöver in der ersten Kurve nach der langen Geraden bei Start-und-Ziel.

Molina setzt sich ab

Im Gegensatz zu Green setzte sich Molina aber kontinuierlich ab. Obwohl die Audi aufgrund der Überlegenheit im Qualifying Zusatzgewichte erhalten hatten, kamen die Ingolstädter auf dem auf vielen Stellen welligen und unebenen Untergrund am besten zurecht.

Auch in der Folge wurden die beiden Führenden nicht gefährdet und sicherten sich den Doppelsieg letztlich souverän. Auch der Kampf um den dritten Podiumsplatz war schnell entschieden. Wittmann und auch Christian Vietoris (Gönnersdorf/Mercedes) konnten dem Kanadier Wickens nicht folgen.

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