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Robert Wickens setzt sich im ersten Rennen in Zandvoort durch. Heimlicher Gewinner des Rennens ist aber der Gesamtführende Marco Wittmann. Audi enttäuscht.

Der kanadische Mercedes-Pilot Robert Wickens hat sich mit einem beeindrucken Start-Ziel-Sieg den vierten Erfolg seiner DTM-Karriere (Renn-Highlights ab 23.30 Uhr im TV auf SPORT1) gesichert.

Beim neunten Saisonrennen in Zandvoort fuhr Wickens fehlerfrei und landete deutlich vor dem Meisterschaftsführenden Marco Wittmann im BMW, Christian Vietoris (Mercedes) und dem Briten Gary Paffett (Mercedes).

"Es sah vielleicht einfach aus, aber das war es nun wirklich nicht", sagte Wickens in der ARD: "Es war ein schwieriges Rennen, ich bin überglücklich, der Plan ist aufgegangen."

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Wittmann baut Gesamtführung aus

Der nervenstarke Ex-Champion Wittmann, der im vergangenen Jahr in Zandvoort einen Lauf gewonnen hatte, baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus.

Dabei profitierte er am Samstag davon, dass seine Verfolger Paul di Resta (Großbritannien/Mercedes) und Edoardo Mortara (Italien/Audi) nicht in die Punkte fuhren.

Wittmann hat mit nun 93 Punkten zehn Zähler Vorsprung auf Tagessieger Wickens (83).

Wittmann kontert bravourös

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Während sich Wickens auch nicht von einem frühen Safety-Car-Phase nach einer Start-Kollision und einer zwischenzeitlichen "Slow-Zone" nach einem ungewollten Ausritt von Augusto Farfus (Brasilien/BMW) aus der Ruhe bringen ließ, entwickelte sich hinter ihm ein packender Zweikampf zwischen Wittmann und Vietoris um Platz zwei.

Der Mercedes-Pilot schien dabei deutlich schneller, attackierte immer wieder, fand aber einfach keinen Weg an Wittmann vorbei. Der BMW-Fahrer konterte bravourös. Bis zum Ende wehrte er seinen Kontrahenten erfolgreich ab und jubelte anschließend über wichtige 18 Punkte im Meisterschaftsrennen.

"Mercedes war schneller als wir, ich habe die ganze Zeit in den Rückspiegel geguckt. Aber Platz zwei ist absolut zufriedenstellend", sagte der 26-jährige Wittmann.

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Ekström hält sich zurück

Als Trost blieb Vietoris der Punktsieg gegen Mattias Ekström. Drei Wochen nach der folgenschweren Kollision zwischen dem Mercedes-Fahrer und dem schwedischen Audi-Piloten beim Rennen auf dem Norisring, hatte diesmal der Deutsche die Nase vorn.

Ekström wurde nur Siebter und verzichtete auf wilde Überholmanöver, nachdem er am Norisring den in Führung liegenden Vietoris von der Strecke geschossen hatte. Anschließend beschimpfte Vietoris Ekström sogar als "Arschloch" und forderte eine Rennsperre für den Schweden.

Am Sonntag steht an Ort und Stelle das zehnte Rennen auf dem Programm. Das Qualifying steigt um 11.20 Uhr (im externen LIVESTREAM). Am Sonntag um 14 Uhr findet das 2. Rennen statt (ab 14 Uhr im externen LIVESTREAM und im LIVETICKER, Highlights ab 19 Uhr auf SPORT1).

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