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Hockenheim - Die Entscheidung im Titelkampf der DTM ist vertagt. Im vorletzten Rennen kämpft sich Edoardo Mortara bis auf Platz drei nach vorn. Marco Wittmann baut aber seinen Vorsprung aus.

Trotz einer fehlerfreien Leistung hat BMW-Pilot Marco Wittmann die vorzeitige Entscheidung beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring verpasst.

Der 26-Jährige sicherte sich im vorletzten Saisonrennen den zweiten Rang und baute seinen Vorsprung auf seinen einzigen verbliebenen Konkurrenten Edoardo Mortara (Audi) auf 17 Punkte aus.

Mortara wahrt Titelchance

Der Italiener wurde am Samstag nach einer starken Aufholjagd Dritter und wahrte damit seine kleine Chance auf die Meisterschaft, die im letzten Rennen am Sonntag entschieden wird.

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(Die Highlights des DTM-Finales: 1. Rennen, Samstag 18.45 Uhr im TV auf SPORT1, 2. Rennen, Sonntag, 21.15 Uhr im TV auf SPORT1 - das komplette Rennwochenende im LIVESTREAM auf DTM.com)

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"Er ist natürlich ein gutes Rennen gefahren - von acht auf drei. Aber effektiv haben wir den Punktevorsprung ausgebaut, was positiv ist. Wir haben mehr Punkte geholt, das ist ganz ganz wichtig für das Rennen am Sonntag", sagte Wittmann in der ARD: "Wieso sollte ich nervös werden? Wir sind Zweiter geworden. Jetzt müssen wir schauen, dass wir das am Sonntag wieder abliefern."

Ein fünfter Platz reicht

Wittmann genügt am Sonntag ein fünfter Rang, um Meister zu werden. Gewinnt jedoch Mortara, und Wittmann würde nur Sechster, hätten beide 202 Punkte und Mortara aufgrund der Mehrzahl an Erfolgen den Titel sicher.

Den Sieg am Samstag schnappte sich der Spanier Miguel Molina (Audi) vor den beiden Rivalen Wittmann und Mortara. Zwischenzeitlich hatte es ausgesehen, als würde Wittmann seinen zweiten Titel nach 2014 souverän einfahren.

Der von Rang acht ins Rennen gestartete Mortara kam lange Zeit nicht an den BMW-Fahrern Timo Glock (Wersau) und Tom Blomqvist (Großbritannien) vorbei. Doch in der zweiten Hälfte des Rennens verbesserte sich Mortara Schritt für Schritt - unmittelbar vor dem Ende schnappte er sich den vor ihm fahrenden Antonio Felix da Costa (Portugal/BMW) und rückte aufs Podium vor. Der Angriff auf Wittmann gelang letztlich aber nicht mehr.

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