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Luca di Montezemolo gibt sein Ferrari-Amt an Sergio Marchionne ab

Der zurückgetretene Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat sich am Mittwoch von den Mitarbeitern des Unternehmens verabschiedet.

"Es ist nicht einfach, nach 23 Jahren dieses Unternehmen zu verlassen", sagte der sichtbar bewegte Manager, der ab Montag von Sergio Marchionne, Chef von Ferraris Mutterkonzern Fiat Chrysler, ersetzt wird.

2000 Personen beteiligten sich im Ferrari-Werk an dem feierlichen Abschied von Montezemolo. Dabei dankte der Manager allen Mitarbeitern des Unternehmens.

"Ihr seid die wahre Kraft Ferraris, des schönsten Unternehmens der Welt", erklärte der 67-Jährige. Er hob die sportlichen und wirtschaftlichen Erfolge hervor, die Ferrari unter seiner Führung gefeiert habe. "Ich bin stolz, dass wir gemeinsam wunderbare Jahre erlebt haben", betonte Montezemolo.

Montezemolo wurde 1973 zum Assistenten von Enzo Ferrari ernannt. Die Leitung übernahm Montezemolo 1991. In dieser Zeit eroberte der Autobauer die Spitze der Formel 1 und gewann mit Michael Schumacher zwischen 2000 und 2004 fünf Weltmeistertitel in Serie.

2007 siegte der Finne Kimi Raikkönen in einem Ferrari. Danach war das Team mit den roten Rennwagen weniger erfolgreich.

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