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Amnesty International kritisiert das Rennen in den Vereinigten Arabischen Emriaten

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat am Dienstag im Vorfeld des Formel-1-Finales am Sonntag (14.00 Uhr) in Abu Dhabi schwere Vorwürfe gegen die gastgebenden Vereinigten Arabischen Emirate erhoben.

Unterdrückung sei die "hässliche Realität" hinter dem Glanz und Glamour der Veranstaltung.

In einem Bericht spricht Amnesty von einem "Klima der Angst".

"Millionen von Menschen werden beim Grand Prix am Wochenende einschalten, und nur die wenigsten haben eine Ahnung, wie das Leben von Aktivisten in den Vereinigten Arabischen Emiraten aussieht", sagte die stellvertretende Amnesty-Direktorin der Region, Hassiba Hadj Sahraoui.

Regimekritiker könnten für einen einzigen Tweet ins Gefängnis gesteckt werden. Seit 2011 seien mehr als 100 Menschen für Vergehen gegen die nationale Sicherheit oder Cyberkriminalität bestraft oder inhaftiert worden, mehr als 60 von ihnen befänden sich noch immer in Haft.

Die Vorgänge in den Vereinigten Arabischen Emiraten würden von der Welt "weitgehend ignoriert".

Amnesty forderte die Regierung der VAE zur Umsetzung von "schnellen und konkreten Schritten" auf, um ihr Engagement zum Schutz der Menschenrechte unter Beweis zu stellen.

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