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Marussia darf in der neuen Saison nicht an den Start gehen
Marussia darf in der neuen Saison nicht an den Start gehen © Getty Images

Der insolvente Rennstall darf in der neuen Saison nicht unter neuem Namen in der Formel 1 an den Start gehen. Die anderen Teams verweigern dem Plan die Zustimmung.

Das Comeback von Marussia ist gescheitert, der Königsklasse steht damit eine Saison mit lediglich neun Teams bevor.

Am Donnerstag blockierte die Konkurrenz bei einer Sitzung mit Bernie Ecclestone den Plan des insolventen Rennstalls, in diesem Jahr mit einem modifizierten Auto der vergangenen Saison anzutreten. Das bestätigte Ecclestone der britischen Zeitung "The Independent".

"Sie wollten mit dem alten Auto dabei sein, das wurde nicht akzeptiert", sagte der 84-Jährige: "Alle Teams hätten zustimmen müssen, drei oder vier waren aber dagegen."

Die Entscheidung fiel in der sogenannten Strategiegruppe der Formel 1, bestehend aus Ecclestone, Vertretern des Automobil-Weltverbandes FIA und den sechs großen Teams.

Die rund 45 Millionen Euro an Prämien, die Marussia noch aus dem vergangenen Jahr zustehen, sollen nun zwischen den anderen Teams aufgeteilt werden. "Das ist wohl ein guter Grund für die Entscheidung", sagte Ecclestone.

Marussia war wie Konkurrent Caterham gegen Ende der vergangenen Saison in die Insolvenz gegangen, hatte Mitte dieser Woche aber neue Hoffnung geschöpft.

Anscheinend wurde ein seriöser Käufer gefunden, unter dem Namen Manor F1 war die Rückkehr geplant. Durch die Insolvenz hatte der Rennstall jedoch viel Zeit für die Entwicklung des neuen Boliden verloren.

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