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Im Bemühen um mehr Attraktivität der Formel 1 schlägt Bernie Ecclestone in Malaysia eine reine Rennserie für Frauen vor. Erste Kandidatinnen dafür gäbe es bereits.

Bernie Ecclestone sorgt mit seinen Ideen wieder einmal für Aufsehen.

Am Rande des Malaysia-GP sprach sich der Formel-1-Boss bei einem Treffen mit Teamverantwortlichen für eine eigene Rennserie für Frauen aus.

Damit will der 84-Jährige seinen kriselnden PS-Zirkus im wahrsten Sinne des Wortes attraktiver machen.

"Ich dachte, es wäre eine gute Idee, wenn sie sich entsprechend darstellen könnten", wird Ecclestone vom Daily Telegraph zitiert.

Dem Briten schwebt vor, dass die Frauen entweder samstags nach dem Qualifying oder sonntags vor dem Rennen der Männer ihren Lauf absolvieren.

So könnten Frauen, die bislang nur als Test- und Ersatzfahrerinnen zum Einsatz kommen, ihr Können regelmäßig unter Wettkampfbedingungen zeigen.

Mit Susie Wolff bei Williams und Carmen Jorda bei Lotus gibt es aktuell zwei Frauen in der Formel 1. Doch Wolff ist nur als Testpiloten vorgesehen und wurde als Ersatzfahrerin jüngst von Adrian Sutil ersetzt. Auch Jorda käme nicht sofort zum Zug, wenn einer der beiden Stammpiloten ausfallen sollte.

Weitere Kandidatinnen für eine Frauen-Formel-1 wären Danica Patrick oder Simona de Silvestro, die derzeit in amerikanischen Rennserien antreten.

"Irgendwer muss den Anfang machen. Daher habe ich den Teams diesen Vorschlag unterbreitet. Vielleicht könnte man auf diesem Weg eine Frau wirklich in den Grand-Prix-Sport bringen", sagte Ecclestone.

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