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Nico Rosberg Lewis Hamilton Abu Dhabi Formel 1
Nico Rosberg musste sich im Kampf um den WM-Titel in der Vorsaison seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton geschlagen geben © Getty Images

Mercedes verzichtet wie schon im Vorjahr auf eine Stallorder für Nico Rosberg und Lewis Hamilton. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht aber auch Schwierigkeiten.

Mercedes bleibt seiner Philosophie treu und gibt trotz der teaminternen Rivalität zwischen Weltmeister Lewis Hamilton (30) und Herausforderer Nico Rosberg (29) keine Stallorder für die kommende Formel-1-Saison aus.

"Wir werden unseren Ansatz, wie wir die Piloten fahren lassen, nicht ändern", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (43) der Nachrichtenagentur AFP vor dem ersten Saisonrennen in Australien (Sonntag, 6.00 Uhr): "Auch wenn das nicht immer einfach ist."

Im Vorjahr lieferten sich Hamilton und Rosberg einen spektakulären Zweikampf um den WM-Titel, der phasenweise an die legendären Duelle zwischen Ayrton Senna und Alain Prost erinnerte.

"Für uns, für unsere Marke, für die Formel 1 war es wichtig, dass wir sie gegeneinander haben kämpfen lassen", sagte Wolff: "Wenn du keine Emotionen in diesem Sport hast, wenn du die ganze Zeit rational bleibst, verlierst du sehr viel, und der Sport verliert sehr viel."

Einen Zwischenfall wie im Vorjahr beim Rennen im belgischen Spa, als Rosberg einen Unfall mit Hamilton verursachte, will Wolff aber nicht noch einmal erleben. "Für uns war dieses Ereignis sehr schädlich", sagte der Österreicher.

Hamilton gewann 2014 seinen zweiten WM-Titel nach 2008 erst im letzten Saisonrennen. Auch in diesem Jahr gelten Hamilton und Rosberg als absolute Top-Favoriten auf die WM-Krone.

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