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Die Schlappe von Malaysia sorgt bei den bislang so dominanten Silberpfeilen für unruhige Zeiten. Toto Wolff stellt den bisherigen Grundsatz der Chancengleichheit in Frage.

Nach der Niederlage beim Großen Preis von Malaysia in Sepang gegen Ferrari und Sebastian Vettel hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff einen weitreichenden Strategiewechsel angekündigt.

"Vielleicht müssen wir künftig auch Entscheidungen treffen, die im deutschen oder englischen Lager unpopulär sind", sagte der Österreicher (Datencenter: Das Rennergebnis).

Im Klartext: In Zukunft könnten der Brite Lewis Hamilton und der Deutsche Nico Rosberg nicht mehr mit derselben Strategie ins Rennen geschickt werden (Datencenter: WM-Stand Fahrer).

Diese Taktik praktizierte das Team im vergangenen Jahr, um beiden Fahrern Chancengleichheit im Kampf um den Sieg zu gewährleisten. Das konnten sich die Silberpfeile leisten, weil der Sieg im Normalfall sowieso nur unter den beiden Mercedes-Piloten ausgefochten wurde.

Nun aber müsse man anerkennen, dass "es einen Gegner gibt". Einen "ernsthaften Gegner", wie Wolff betonte.

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