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F1 Testing in Jerez - Day Two
James Allison wechselte 2013 von Lotus zu Ferrari © Getty Images

Technikchef James Allison sieht Ferrari in zwei Bereichen noch nicht auf Augenhöhe mit Mercedes. Der Sieg von Sebastian Vettel in Malaysia ändere nichts an den Saisonzielen.

Ferrari-Technikchef James Allison hält den Gewinn der Weltmeisterschaft für das Team um Sebastian Vettel in diesem Jahr für fast unmöglich. "Mercedes hat mehr Leistung als wir. Und mehr Abtrieb baut ihr Auto auch auf. So lange wir auf diesen beiden Gebieten nicht auf Augenhöhe kämpfen, ist der WM-Titel unrealistisch", sagte Allison am Rande des Großen Preises von China in Shanghai.

Der 47 Jahre alte Motorsportingenieur aus England sieht außerdem "keinen Grund, von unseren Zielen abzurücken, nur weil wir jetzt einmal gewonnen haben". Allison weiter: "Wir haben vor der Saison festgehalten, dass es drin sein sollte, einige Rennen zu gewinnen. Darüber hinaus wollen wir uns auf dem Platz des Zweitbesten einnisten und Mercedes näher rücken."

Vettel hatte vor zwei Wochen überraschend in Malaysia gewonnen und der Scuderia den ersten Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse seit fast zwei Jahren beschert. Auch der 27-Jährige Heppenheimer dämpfte vor dem dritten Saisonrennen in Shanghai am Sonntag die Erwartungen. "Wir dürfen nicht übermütig werden und müssen ein bisschen auf die Euphoriebremse treten. Wir wissen, dass es den Erfolg nur über harte Arbeit gibt", sagte der viermalige Weltmeister.

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