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Fernando Alonso hat keine großen Erwartungen
Fernando Alonso hat keine großen Erwartungen © Getty Images

Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso muss am Sonntag beim Großen Preis von Österreich  nach einer wahren Strafenflut vom Ende des Feldes starten und erwartet einen Tiefpunkt seiner ohnehin enttäuschenden Saison bei McLaren-Honda.

"Es könnte eines der schlechtesten Rennen werden, zumindest was das Ergebnis angeht", sagte der 33-Jährige schon am Donnerstag in Spielberg.

Am Freitag wurden dann die Strafen gegen den Spanier offiziell ausgesprochen, die sein Rennstall mit dem Wechsel gleich mehrerer Motorenkomponenten in Kauf nimmt.

Am Auto des Spaniers wurde der fünfte Verbrennungsmotor, der fünfte Turbo sowie die fünfte MGU-H-Einheit zur Energierückgewinnung eingebaut. Daraus resultiert automatisch eine 20-Plätze-Strafe in der Startaufstellung.

Da Alonso diese kaum komplett wird ableisten können, ist zudem mit Zeitstrafen im Rennen zu rechnen.

Alonso, der in dieser Saison noch keinen WM-Punkt holte und die vergangenen drei Rennen aufgrund technischer Defekte beenden musste, hat längst die Ziele korrigiert und fordert eine Konzentration auf die Entwicklung für das kommende Jahr.

"In Sachen Leistung erwarten wir durchaus etwas vom Auto in den kommenden zwei Monaten, da bin ich optimistisch", sagte der frühere Ferrari-Star: "Wir müssen sehen, wie wir uns bis zum Ende des Sommers entwickeln. Dann kann man absehen, worauf wir bis zum nächsten Jahr hoffen können."

In Spielberg wird Alonso mit einer generalüberholten Aerodynamik an den Start gehen und hofft auf erste Verbesserungen. Den regelmäßigen Austausch von Teilen und damit verbundene weitere Strafen in den kommenden Rennen würde der Asturier dabei in Kauf nehmen.

"Ich habe kein Problem damit, jedes einzelne Rennen aus der Boxengasse zu starten, wenn wir dafür das Auto weiterentwickeln", sagte Alonso: "Das muss jetzt die Priorität sein."

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