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Romain Grosjean fährt zusammen mit Pastor Maldonado für Lotus
Romain Grosjean fährt zusammen mit Pastor Maldonado für Lotus © Getty Images

Rennstall Lotus hat Spekulationen über ein bevorstehendes Insolvenzverfahren zurückgewiesen.

Zahlungsrückstände hätten zu Problemen mit einigen Zulieferern geführt, diese könnten jedoch gelöst werden, sagte der stellvertretende Teamchef Federico Gastaldi dem Fachportal Motorsport.com: "Wir verhandeln mit diesen Partnern, wir haben alles unter Kontrolle."

Einige Zulieferer hatten vor dem Companies Court in London einen Antrag auf Überprüfung der Liquidität des Rennstalls gestellt.

Die Anhörung wurde nun allerdings um zwei Wochen auf den 20. Juli vertagt, da die Verhandlungen zwischen den Parteien andauern.

Gastaldi wies angesichts der aktuellen Probleme erneut auf die grundsätzlichen Schwierigkeiten der kleinen Rennställe hin. "Das Problem ist, dass die Teams nicht alle in einem Boot sitzen", sagte der Argentinier, und fügte mit Blick auf das Entscheidungsgremium an: "Diese Treffen der Strategiegruppe haben zuletzt keinen Zentimeter Fortschritt gebracht, es ist ein Strukturproblem."

Die Vertreter der großen Rennställe sind in der Strategiegruppe die starke Stimme der Formel-1-Teams und machen kaum Vorschläge im Sinne der Hinterbänkler.

"Wenn die großen Teams nur Mercedes und Ferrari auf der Strecke sehen wollen, dann müssen alle anderen eben gehen", sagte Gastaldi.

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