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F1 Grand Prix of Malaysia
So sehen Sieger normalerweise nicht aus: Mark Webber (2.v.r.) und Sebastian Vettel nach ihrem Doppelsieg von Sepang 2013 © Getty Images

Der ehemalige Formel-1-Pilot nutzt seine Biografie für eine Abrechnung mit seinem Ex-Teamkollegen und gibt ein pikantes Detail zu einem Vorfall vor zwei Jahren preis.

Mark Webber hat in seiner Autobiografie "Aussie Grit" mit seinem ehemaligen Teamkollegen Sebastian Vettel abgerechnet.

In dem jüngst erschienen Buch nimmt der Australier ausführlich Bezug auf die Rivalität zwischen ihm und den viermaligen Weltmeister während ihrer gemeinsamen Zeit bei Red Bull, die von zwei Vorfällen geprägt war: den Crash 2010 in der Türkei und Vettels Missachtung der Teamorder in Malaysia 2013.

In beiden Fällen schiebt Webber seinem Ex-Teamkollegen die Schuld zu. "99,9 Prozent der Zuschauer wussten: Es war Sebastians Fehler. Aber alle gaben mir die Schuld, inklusive des Teams", schreibt er über den Vorfall in Istanbul vor fünf Jahren.

Das Überholmanöver von Sepang 2013 sei symptomatisch für Vettels Charakter gewesen, so Webber: "Sebastians Arroganz hat dazu geführt, dass er es einfach nicht verstanden hat, wenn etwas falsch gelaufen ist."

In dem Zusammenhang enthüllt der 38-Jährige, der seit 2014 für Porsche in der Langstrecken-WM (WEC) fährt, auch ein pikantes juristisches Detail.

Er schreibt von einem Brief von Vettels Anwälten an Red Bull, in dem sie klarstellten, dass das Überholverbot beim Malaysia-GP einen Vertragsbruch darstelle.  Deshalb hätte ihr Klient das Recht besessen, zu überholen. Teamchef Christian Horner habe später die Existenz dieses Schreibens bestätigt.

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