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Vor dem Start zum Ungarn-GP hält die Formel-1-Gemeinde eine Schweigeminute für Jules Bianchi ab - und bindet die Familie des Verstorbenen in ihre Trauer mit ein.

Die Formel 1 hat vor dem Großen Preis von Ungarn mit einer Schweigeminute des rund eine Woche zuvor verstorbenen Piloten Jules Bianchi gedacht.

Um 13.45 Uhr hielten Fahrer, Teams und Zuschauer zu Ehren des Franzosen inne.

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hatte zudem Bianchis Familie mit Vater Philippe, Mutter Christine, Schwester Melanie und Bruder Tom in seinem Privat-Jet von Nizza einfliegen lassen.

Im Anschluss an die Schweigeminute bildeten die Fahrer zur ungarischen Nationalhymne zusammen mit der Familie des Franzosen einen Kreis um ihre Helme, zu denen Bruder Tom auch den von Jules
gelegt hatte.

"Es ist eine schreckliche Situation", sagte Philippe Bianchi bei RTL: "Aber die ganze Familie wollte hier sein, um diese Unterstützung zu erfahren. Und auch, um die Formel 1 zu unterstützen. Jules ist auch hier mit uns an diesem Tag."

Bianchi war in der Nacht zum Samstag vor einer Woche rund neun Monate nach dem verheerenden Crash beim Großen Preis von Japan gestorben.

Am 5. Oktober 2014 war er im strömenden Regen von Suzuka von der Strecke abgekommen und mit seinem Marussia ungebremst unter ein Abschleppfahrzeug gerast. Am Dienstag hatte der Formel-1-Zirkus bei einer Trauerfeier in Nizza Abschied von Bianchi genommen.

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