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Sebastian Vettel
Sebastian Vettel fiel wegen eines Reifenplatzers in der vorletzten Runde in Spa auf Platz zwölf zurück © Getty Images

Nach seinem Reifenplatzer in Spa erneuert Sebastian Vettel seine Kritik am Reifenhersteller. Zudem verteidigt der Ferrari-Pilot die Strategie seines Rennstalls.

Ferrari-Star Sebastian Vettel (28/Heppenheim) hat seine Kritik am Reifenhersteller Pirelli nach dem Reifenplatzer beim Großen Preis von Belgien am Sonntag noch einmal unterstrichen.

"Nur um das klar zu stellen: Das Team und ich haben uns gemeinsam für diese Strategie entschieden. Ich stehe hinter dem Team und das Team steht hinter mir. Das macht uns zu einem Team. Die Strategie war zu keinem Zeitpunkt eine riskante. Das Team trifft keine Schuld", schrieb der viermalige Weltmeister auf seiner Homepage.

Vettel hatte sich an einer Ein-Stopp-Strategie versucht, Pirelli hatte zuvor zwei oder drei Stopps empfohlen. In der vorletzten Runde platzte der rechte Hinterreifen an Vettels Ferrari, der auf diesem Satz 28 Runden absolviert hatte.

"Die Ansage von Pirelli war, dass der Reifen 40 Runden lang hält, und wir hatten glaube ich knapp 30 drauf", sagte Vettel: "Die Qualität der Reifen ist miserabel, das geht jetzt schon seit Jahren so, das kann nicht sein."

Pirelli hatte dagegen Ferraris Strategie als Ursache für den Reifenschaden angeprangert. "Der Reifen von Sebastian war fertig, am Ende seiner Lebensdauer. Das war sehr ehrgeizig und riskant, das mit dieser Strategie zu versuchen", hatte Pirellis Motorsportchef Paul Hembery gesagt.

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