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F1 Grand Prix of Hungary - Practice
Bernie Ecclestone führt die Formel 1 seit vier Jahrzehnten © Getty Images

Angeblich erzielt das interessierte Konsortium mit dem bisherigen Mehrheitseigner per Handschlag eine Einigung über das mögliche Geschäft.

Der von Bernie Ecclestone angekündigte Besitzerwechsel der Formel 1 steht auch laut Medienberichten vor dem Abschluss.

Wie die Financial Times meldet, haben das als Favorit gehandelte Konsortium aus den USA und Katar und der aktuelle Mehrheitseigner CVC "per Handschlag" Einigung über ein mögliches Geschäft erlangt. Das Blatt beruft sich auf in die Verhandlungen eingeweihte Personen.

Die Amerikaner um Stephen Ross, der unter anderem die Miami Dolphins aus der US-Football-Profiliga NFL besitzt, würden den Deal demnach derzeit prüfen. Es bestehe Hoffnung auf einen Abschluss innerhalb von 30 Tagen, noch könne aber alles scheitern. Die Formel 1 wurde demnach mit 7,5 Milliarden Dollar bewertet.  

Zugleich zitierte die Financial Times jedoch auch Quellen bei CVC. "Es gibt keinen Deal, keinen Handschlag oder sonst etwas", hieß es. CVC besitzt derzeit 35,5 Prozent der Anteile, Ecclestone noch gut fünf Prozent.

Der Formel-1-Chef hatte in dieser Woche einen Verkauf der Anteile noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt, wenig später aber erneut eine Kostprobe seines Geschäftsgebarens gegeben. Er wolle nicht verkaufen, "und CVC möchte das eigentlich auch nicht".

Dass Ecclestone in jedem Fall weiter die Geschäfte der Königsklasse führt, gilt mittlerweile als sicher. Es gebe insgesamt drei Interessenten, "und alle haben mich gefragt, ob ich bleibe".

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