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Dem Grand Prix in Austin droht das Aus
Dem Grand Prix in Austin droht das Aus © Getty Images

Der Große Preis der USA auf dem Kurs in Texas steht vor einer ungewissen Zukunft - dem Bundesstaat sind die Kosten anscheinend zu hoch. Der Organisator ist fassungslos.

Die Formel 1 muss den baldigen Verlust eines weiteren beliebten Rennens fürchten.

Aufgrund einer deutlichen Kürzung der öffentlichen Zuschüsse durch den Bundesstaat Texas steht die Zukunft des Großen Preises der USA in Austin auf wackeligen Beinen. Das berichtet die lokale Tageszeitung The Austin American-Statesman.

"Wir sind aufgeschmissen", wird Streckenbetreiber und Rennorganisator Bobby Epstein zitiert.

Die jährliche Förderung soll demnach schon in diesem Jahr von zuletzt 25 Millionen Dollar auf 19,5 Millionen Dollar sinken.

Grund sei eine neue Kalkulation der wirtschaftlichen Erträge, die sich für Texas aus dem Event ergeben.

"Wenn es geändert wird, dann wird es schwierig, das Rennen weiter in Austin auszutragen", sagte auch F-1-Chef Bernie Ecclestone.

Epstein warf dem texanischen Gouverneur einen "Vertrauensbruch" vor: "Wir haben unsere Seite des Deals erfüllt. Das ist so, als ob man im Restaurant zu Abend isst, und nach dem Essen wird plötzlich der Preis geändert."

Der Circuit of the Americas nahe Austin wurde 2012 fertiggestellt, seither findet der Große Preis der USA dort statt.

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