vergrößernverkleinern
Fernando Alonso kritisiert die Formel-1-Regeln
Fernando Alonso besitzt bei McLaren noch einen Vertrag bis 2017 © Getty Images

McLaren-Teambesitzer Ron Dennis spricht über ein mögliches Sabbatical des Spaniers. Der hat zwar noch einen Vertrag bis 2017, vermeidet aber ein klares Bekenntnis.

Das Qualifying beim Saisonfinale in Abu Dhabi kann für Fernando Alonso in die Kategorie "verpatzt" eingeordnet werden. Platz 17, das Aus nach dem ersten Qualifikationsabschnitt und beinahe drei Sekunden Rückstand auf Polesetter Nico Rosberg.

Nach den bisherigen Saisonresultaten des Spaniers im McLaren kommt dies allerdings nicht überraschend. Ganze elf Punkte sammelte der Weltmeister von 2005 und 2006 - zu wenig für einen Mann seiner Klasse.

Jetzt deutete McLaren-Teambesitzer Ron Dennis bei einer Pressekonferenz am Rande des Saisonfinales im Wüstenemirat an, dass Alonso trotz Vertrages bis 2017 im kommenden Jahr pausieren könne, sollte das neue Fahrzeug nicht besser werden. "Ich bin für alles aufgeschlossen - und einige Ideen beinhalten solche Gedanken wie Pausenjahre", sagte Dennis.

Die Diskussionen über ein mögliches "Sabbatical" hatte Alonso selbst beim Großen Preis von Japan in Suzuka angeheizt. "Ich weiß nicht, ob ich 2016 für McLaren fahren werde", sagte er damals.

Auch in Abu Dhabi konnte sich der zweimalige Weltmeister nicht zu einer eindeutigen Aussage durchringen. "Man kann nie etwas mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Ich kann nicht einmal sagen, dass ich morgen zu Abend essen werden, weil ich nicht weiß, ob ich da hungrig bin. Aber meine Absicht ist, Rennen zu fahren, und ich denke, ich werde Rennen fahren", sagte er nach dem Qualifying.  

Sollte Alonso tatsächlich eine Pause einlegen, wäre das die Chance von Nachwuchshoffnung Stoffel Vandoorne. Der Belgier könnte 2016 Alonso ersetzen und ab 2017 dann als Nachfolger von Button zum Einsatz kommen, dessen Vertrag Ende kommender Saison ausläuft.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel