vergrößern verkleinern
F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Previews
Lewis Hamilton macht seinen Kollegen Vorwürfe © Getty Images

Lewis Hamilton wirft seinen Fahrer-Kollegen übertriebene Zurückhaltung vor. Sie würden sich aus Angst verstellen. Dabei brauche die Formel 1 mehr Persönlichkeiten.

Lewis Hamilton hat seine Fahrer-Kollegen aus der Formel 1 wegen ihrer übertriebenen Zurückhaltung kritisiert.

"Nicht zu sich selbst zu stehen, ist das größte Verbrechen, das man sich antun kann", erklärte der Weltmeister im Gespräch mit TV3. Er sei der Meinung, dass die Königsklasse des Motorsports Persönlichkeiten brauche.

Hamilton gilt als die schillerndste Figur unter den aktuellen Fahrern und ist für seinen aufsehenerregenden Lifestyle neben der Rennstrecke berüchtigt. Der Engländer wünscht sich, dass seine Kollegen unter ihrem "Schutzmantel hervorkommen".

"Sie haben einfach zu viel Angst. Man hat ihnen eingetrichtert, dass sie so spießig sein müssen. Ich bin mir aber sicher, dass sie das gar nicht sind, wenn sie nach Hause kommen", sagte Hamilton

Ähnlich hatte sich unter der Saison auch schon Formel-1-Chef Bernie Ecclestone geäußert, der Hamilton für seinen Lebenswandel lobte. Dieser sei besser für das Image des Sports und lasse sich besser vermarkten.

Allerdings zeigte Hamilton auch Verständnis für die Haltung anderer Fahrer. "Es ist so, als müsstest du als Fahrer ein Spießer sein, um in den Sport zu passen. Das würde auch mir eingeredet", sagte der 30-Jährige und spielte damit auf seine Zeit bei McLaren an.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel