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In der Qualifikation soll es bald ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben
In der Qualifikation soll es bald ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben © Getty Images

Das Qualifying in der Formel 1 soll offenbar grundlegend überarbeitet werden. Nicht mehr die schnellste Zeit entscheidet über die Pole Position - sondern ein Ausscheidungsrennen.

In der Formel 1 wurde offenbar eine revolutionäre Entscheidung getroffen.

Die Mitglieder der Strategiegruppe und der Formel-1-Kommission haben sich am Dienstag bei einem Treffen in Genf darauf verständigt, die Qualifikation grundlegend zu verändern. Das berichtet motorsport.com.

So soll nicht mehr die schnellste Zeit im Qualifying der Königsklasse des Motorsports über die Pole Position im Rennen entscheiden.

Stattdessen sollen alle Fahrer gleichzeitig starten - und in einem Ausscheidungsrennen jede Runde der Letzte eliminiert werden.

Der Ablauf des weiterhin dreiteiligen Qualiyfings soll demnach wie folgt aussehen und bereits in dieser Saison getestet werden:

Das Q1 soll 16 Minuten dauern. Nach sieben Minuten wird der langsamste Fahrer eliminiert, anschließend fällt bis zur Zielflagge das Schlusslicht alle eineinhalb Minuten raus. In der ersten Runde scheiden sieben Fahrer aus, 15 schaffen den Sprung ins Q2.

Das Q2 dauert wiederum 15 Minuten, nach sechs Minuten muss sich der Letzte verabschieden, der anschließende Eliminierungsrhythmus beträgt erneut eineinhalb Minuten. Wieder werden sieben Fahrer eliminiert, sodass noch acht Fahrer übrig bleiben.

Diese kämpfen im 14-minütigen Q3 um die Pole Position. Nach fünf Minuten Fahrt scheidet der langsamste Fahrer aus, nach jeden weiteren 90 Sekunden der nächste, bis in den letzten eineinhalb Minuten nur noch zwei Fahrer übrig sind, die die Pole Position ausfahren.

Es gibt zudem Gerüchte, dass das neue Format auch eine Art Zeitballast beinhaltet. Dabei würde dem Gesamtführenden eine bestimmte Zeit auf seine offizielle aufgebrummt werden.

Öffentliche Äußerungen gab es bisher noch nicht, zudem müssten die neuen Regelungen offenbar noch im Motorsport-Weltrat der FIA abgesegnet werden. Doch die Fans der Formel 1 dürfen sich wohl auf mehr Action freuen.

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