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Sebastian Vettel fiel beim Großen Preis von Bahrain mit einem Motorschaden aus © Getty Images

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Sebastian Vettel muss nach seinem Motorschaden von Bahrain in China auf einen neuen Motor zurückgreifen. Eine Strafe droht.

Nach seinem Motorplatzer in Bahrain erhält Sebastian Vettel wie erwartet einen komplett neuen Ferrari-Antrieb für den Großen Preis von China (Sonntag, 08.00 Uhr im LIVETICKER). An Vettels "Margherita" mussten laut Angaben des Weltverbandes FIA der Verbrennungsmotor, der Turbolader, das kinetische Energierückgewinnungssystem (MGU-K) und der elektrische Turbo (MGU-H) ausgetauscht werden.

"Um zur Spitze aufzuschließen, müssen wir größere Schritte machen, da passieren auch Fehler", sagte Vettel, der seinen Ferrari zuletzt in Bahrain schon während der Einführungsrunde hatte abstellen müssen und so weitere Punkte im Kampf um den WM-Titel verloren hatte. Der Ex-Weltmeister hat derzeit 35 Zähler Rückstand auf WM-Spitzenreiter Nico Rosberg im Mercedes.

In Anbetracht der vorherrschenden Tabellensituation wiegt der Motorenwechsel für Vettel doppelt schwer: Während der gesamten 21 Saisonrennen haben die Piloten lediglich fünf Motoren zur Verfügung, wird ein sechster verwendet, gibt es eine Strafe.

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