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Sergio Marchionne (r.) steht weiter hinter Maurizio Arrivabene
Sergio Marchionne (r.) steht weiter hinter Maurizio Arrivabene © Getty Images

Trotz der jüngsten Misserfolge spricht Sergio Marchionne Scuderia-Chef Maurizio Arrivabene sein Vertrauen aus. Auch bei den Fahrern seien keine personellen Änderungen nötig.

Ferrari-Boss Sergio Marchionne hat seinem Teamchef Maurizio Arrivabene trotz der jüngsten Misserfolge sein Vertrauen ausgesprochen.

Dieser sitze "ohne jeden Zweifel" fest im Sattel, sagte der 63-Jährige im Rahmen des Großen Preises von Spanien.

Zuvor hatte vor allem die italienische Presse über eine baldige Ablösung Arrivabenes spekuliert.

Personelle Änderungen rund um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel seien nicht notwendig, sagte Marchionne im Fahrerlager von Barcelona: "Wir haben noch immer zwei der besten Fahrer der Welt, vielleicht sogar die besten. Ich habe das Team seit langer, langer Zeit nicht in solch guter Verfassung gesehen."

Auch in diesem Jahr ist Ferrari den Weltmeistern von Mercedes bislang unterlegen, im Qualifying zum Rennen in Spanien enttäuschten Kimi Räikkönen (Finnland) und Vettel dann mit den Startplätzen fünf und sechs auf ganzer Linie.

Marchionne sieht dies allerdings als einmaligen Ausrutscher, geschuldet den Bedingungen auf dem heißen Asphalt in Barcelona.

"Am Samstag haben wir all unser Glück verloren, keine Ahnung, wo es war", sagte der Italiener: "Wir haben das Temperatur-Fenster für die Reifen auf der wärmeren Strecke einfach nicht getroffen. Ich würde das nicht zu einem großen Problem aufblasen."

Vettel (33 WM-Punkte) und Räikkönen (43) liegen nach vier Rennen bereits weit hinter dem Mercedes-Duo Nico Rosberg (100) und Lewis Hamilton (57).

Niki Lauda, Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams, nannte am Samstag zu viel internen Druck als Grund für die bislang schwache Saison der Scuderia. Marchionne hatte in dieser Woche wiederholt einen Sieg von seinem Team gefordert.

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