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Spanish F1 Grand Prix - Qualifying
Lewis Hamilton ist derzeit nicht gut auf Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda zu sprechen © Getty Images

Lewis Hamilton bezieht nach der von Niki Lauda angestoßenen Hotelzimmer-Affäre Stellung. Der Brite ist auch nach der Relativierung der Aussagen mächtig angefressen

Nächste Runde in der Hotelzimmer-Affäre: Nachdem Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda seine Aussage gegenüber Servus TV, Lewis Hamilton habe "in Baku sein Hotelzimmer zetrümmert", wieder relativiert hatte, meldet sich nun der Mercedes-Pilot selbst zu Wort.

Der Brite erklärte dem Daily Express, die Geschichte hätte seinem Image geschadet: "Die Leute lesen das und glauben, dass es stimmen würde. Dass ich meinen Verstand verloren hätte", wehrt sich Hamilton. "Unter dem Strich hat es mir geschadet."

Hamilton: "Was zur Hölle?"

Hamilton erklärte, wie er von den flapsigen Aussagen Laudas erfuhr: "Ich saß am Strand, genoss die Sonne und meinen Tag, dann las ich die Geschichte und dachte mir: Was zur Hölle?"

Sofort tippte er eine SMS an Lauda: "Ich habe es gelesen und ich konnte überhaupt nicht verstehen, was da los war. Also habe ich Niki eine Nachricht geschickt: 'Was soll das?' Ich konnte einfach nicht verstehen, wo das herkam", wundert sich Hamilton.

Daraufhin veröffentliche der schwäbische-britische Rennstall eine Pressemitteilung, in der Lauda seine Aussagen abschwächte und als "falsch zitiert" abtat. Mercedes stellte außerdem klar, dass Lewis Hamilton "in keiner Weise ein Hotelzimmer oder seinen persönlichen Fahrer-Raum an der Strecke" beschädigt habe.

"Schaden war schon angerichtet"

Was Lewis Hamilton aber keine Genugtuung bringt: "Leider war der Schaden schon angerichtet. auch wenn bin Niki dankbar bin, dass er es zugegeben hat, dass es nicht stimmt, denn es stimmt einfach nicht.

Und weiter: "Das verkehrt meinen Sieg vom Positiven ins Negative. Einige sagen: 'Mach dir keinen Kopf, das tun Rennfahrer halt!"

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