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Max Verstappen steht derzeit wegen mehrerer Zwischenfälle im Fokus
Max Verstappen steht derzeit wegen mehrerer Zwischenfälle im Fokus © Getty Images

Auf die Kritik an seinem Fahrstil wirft Max Verstappen Jacques Villeneuve in geschmackloser Weise vor, er habe bei einem Unfall "selbst jemanden tot gefahren."

Max Verstappen hat mit seinem nächsten Aussetzer für Aufsehen gesorgt - in diesem Fall abseits der Strecke.

Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve hatte den 18-Jährigen für seinen Fahrstil, der vor allem in Spa für Diskussionen gesorgt hatte, kritisiert. "Wenn er so weiterfährt, killt er eines Tages noch jemanden", sagte Villeneuve.

Der Belgier hatte beim Großen Preis von Belgien unter anderem mit einem plötzlichen Spurwechsel bei Tempo 320 ein Überholmanöver von Kimi Räikkönen verhindert. Zudem hatte er bereits in der ersten Kurve eine Lücke gesucht, die immer enger wurde und zu einer Kollision mit Räikkönen und Sebastian Vettel führte.

Verstappen ließ Villeneuves Kritik nicht auf sich sitzen, vergriff sich bei seinem Konter aber im Ton. "Villeneuve soll aufpassen mit seiner Aussage, dass jemand getötet wird, weil er hat selbst jemanden tot gefahren. Er soll ganz ruhig sein", sagte er laut Bild zu einem niederländischen Journalisten.

Verstappen bezog sich dabei auf einen schweren Unfall von Villeneuve und Ralf Schumacher in Australien 2001, in dessen Folge ein umherfliegendes Vorderrad einen Streckenposten tötete. Villeneuve war daran aber unschuldig. Dennoch behauptete Verstappen, Villeneuves Kommentar sei "respektlos gegenüber der Familie der Person, die getötet wurde."

Sein Manager verteidigte seinen Schützling sogar. "Max hat mit seiner Aussage gemeint, dass man vorsichtig sein muss, seinen Fahrstil und den Tod in Verbindung zu bringen. Villeneuve muss vorsichtig sein mit dieser Formulierung", sagte Raymond Vermeulen der Bild: "Ich kann mich da nur dem Max anschließen und sagen: Das ist respektlos gegenüber der Familie des getöteten Streckenposten."

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